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Reiten CHI wird in kleinerer Version ausgetragen

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Bilder wie im Vorjahr in Donaueschingen, als der US-Amerikaner Lucas Porter den Sieg bejubelte, wird es 2020 nicht geben. Stattdessen werden die Dressurreiter das Geschehen im Schlosspark beherrschen. Foto: Müller

Das Reitturniergeschäft nimmt nach den Corona-Lockerungen langsam wieder Fahrt auf. Das größte Reitturnier in der Region – der CHI in Donaueschingen – wird in diesem Jahr aber in kleinerer Version ausgetragen.

"Wir haben zwar sehr abspecken müssen, aber immerhin können wir eine Veranstaltung ausrichten", betont Turnierchef Kaspar Funke. Der Turnierklassiker wird so in diesem Jahr auf die Disziplinen Gelände, Gespannfahren und Springen verzichten müssen, lediglich die Dressurreiter werden im Schlosspark ihr Können zeigen. Und dies nicht im großen Stadion, sondern die Veranstalter nutzen das bewährte Dressurstadion jenseits der Brigach.

Neben U25-Prüfungen werden Top-Reiter in Grand-Prix-Tour erwartet

Bei dieser Entscheidung spielte auch eine Rolle, dass die Veranstaltung eventuell ohne Zuschauer auskommen muss. "Das ist im überschaubareren Dressurstadion besser zu reglementieren. Im großen Springstadion gibt es zahlreiche Zugänge. Wir wollen nicht zum nächsten Corona-Hotspot werden", betont Funke.

Die Frackreiter wird dies freuen, finden doch genau dort im kommenden Jahr die Europameisterschaften der U25-Dressurreiter statt. Auch in diesem Jahr wird es in Donaueschingen ein Kräftemessen unter Meisterschaftsbedingungen geben. Neben den U25-Prüfungen werden die Top-Reiter des Landes in der Grand-Prix-Tour erwartet. Der Nürnberger Burg-Pokal der sieben- bis neunjährigen Nachwuchspferde macht zudem Halt im Schlosspark. Turniertermin ist der 27. bis 30. August. Funke und seine Mitstreiter sind also froh, dass in diesem Jahr zumindest die Dressurreiter in Donaueschingen um die Platzierungen kämpfen. "Wir werden alles daran setzen, 2021 wieder viele Pferdesportler - und dies in allen Disziplinen - sowie unsere treuen Zuschauer begrüßen zu können."

Gute Nachrichten - zumindest für die Pferdesportler - gibt es auch in Sachen Fest der Pferde auf den Immenhöfen. Das Fest der Pferde als solches wird zwar in diesem Jahr nicht stattfinden können, dennoch wird es ein Turnier geben. Vom 29. Juli bis zum 2. August wird auf den Immenhöfen gesattelt.

Planung ohne Zuschauer

Der Große Preis im Springen am Sonntag ist dabei als Qualifikation für das BW-Bank-Hallenchampionat im November in Stuttgart vorgesehen. Dieses Springen war sonst auf den Immenhöfen für den Samstagspätnachmittag angesetzt.

An den Tagen zuvor - es sind die ersten Ferientage in Baden-Württemberg - werden auf den Immenhöfen in der Dressur und im Springen Sichtungen der Nachwuchskader im Hinblick auf die deutschen Jugendmeisterschaften im September ausgetragen. Der Turnierfreitag ist dagegen ganz für die Reiter der Klassen E bis M aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis reserviert.

Die Veranstaltung wird aus Corona-Schutzgründen bereits am Mittwoch beginnen, damit die maximale Anwesenheitszahl nicht überschritten wird. Aktuell wird ohne Zuschauer geplant.

Auch der RV Villingen hält am Turnier der Frackreiter vom 10. bis 12. Juli fest - ohne Zuschauer. Ein Konzept, wie man die Hygienevorschriften im Rahmen der Corona-Regeln, ist in Bearbeitung.

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