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Reißverschlussverfahren Jeder Dritte fädelt sich zu früh ein

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Wenn eine Spur endet, sollten sich die Autofahrer an das Reißverschlussverfahren halten. Foto: Martin Schutt/dpa

Region - Wegen eines Unfalls oder einer Baustelle ist eine Fahrbahn gesperrt, der Verkehr wird über eine freie Spur umgelenkt. Mehrere Schilder weisen bereits im Voraus auf das Reißverschlussverfahren hin und zeigen den Autofahrern, wie es funktioniert. Trotzdem fädelt sich jeder Dritte zu früh ein. Dies zeigt eine Umfrage im Auftrag von Autoscout 24.

Dabei ist das Einfädeln in der Straßenverkehrsordnung ganz klar geregelt. Die Verkehrsteilnehmer sollen bis zum Ende der Spur fahren und sich erst dann in die weiterführende Fahrbahn einordnen. Auf der freien Spur müssen die Fahrer jeweils einem Fahrzeug ermöglich, sich vor ihnen einzufädeln. So funktioniert das sogenannte Reißverschlussverfahren.

Zu frühes Einfädeln sorgt für Staus

Doch nur 67 Prozent der Autofahrer bis 65 Jahre in Deutschland halten sich laut der Umfrage an diese Regel. 31 Prozent wechseln sofort auf die freie Spur, sobald eine Verengung angekündigt wird, lassen aber später andere Fahrer vor sich auf die freie Fahrbahn wechseln. Zwei Prozent der Verkehrsteilnehmer sind noch rabiater. Sie fädeln sich nicht nur zu früh ein, sondern lassen anschließend kein anderes Auto auf die Fahrbahn wechseln.

Männer halten sich dabei eher an die Regeln als Frauen. 72 Prozent von ihnen wenden das Reißverschlussverfahren an, bei den weiblichen Autofahrern sind es nur 62 Prozent. 36 Prozent der Frauen wechseln sofort auf die freie Spur, bei den Männern sind es 25 Prozent.

Verhaltensweisen wie zu frühes Einfädeln und zu dichtes Auffahren sorgen dafür, dass es sich vor solchen Stellen staut, erklärt der ADAC.

Die Umfrage von Autoscout 24 entstand in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Innofact. Befragt wurden 1000 Autofahrer zwischen 18 und 65 Jahren vom 12. bis 17. September.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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