So wie in Ulm würden die Balinger Spieler auch im nächsten Flutlichtspiel gegen Koblenz gerne einen Sieg bejubeln. Foto: Kara

Mit dem FC Rot-Weiß Koblenz empfängt die TSG Balingen am Dienstag um 19 Uhr in der Regionalliga Südwest einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt und will gegen diesen nicht leer ausgehen.

Denn mit dem 2:1-Erfolg beim SSV Ulm gegen den sie davor vier Mal klar verloren, holte das Team von TSG-Cheftrainer Martin Braun drei wichtige Punkte im Abstiegskampf.

"Wir nehmen zum Einen nach dem Sieg in Ulm ein gutes Gefühl mit. Es war wichtig zu sehen, dass wir in der Lage sind, auch gegen eine sehr gute Mannschaft zu gewinnen, wenn die Form stimmt. Auch wenn wir etwas Glück hatten, waren wir nicht weit weg vom Gegner. Des Weiteren nehmen wir mit, dass wenn wir sehr aufmerksam sind und alle ihre Räume sehr gut bearbeiten, wir defensiv sehr gut stehen. Zudem haben wir unsere Tore gut abgeschlossen. Das zeigt, dass wenn der Gegner uns Chancen bietet, wir auch diese zu Ende spielen können", schildert Trainer Braun, welche positiven Aspekte er und seine Mannschaft in die Partie gegen Koblenz mitnehmen wollen.

Aufgabe wird nicht leicht

Denn die Aufgabe gegen die Gäste aus Rheinland-Pfalz wird nicht leicht: Denn der FC ist die vergangenen drei Spiele ungeschlagen geblieben und holte aus diesen satten sieben Punkte. Mit insgesamt 15 Zählern weist das Team von FC-Trainer Heiner Backhaus zwei Punkte mehr auf als die TSG und liegt auch zwei Plätze vor den Eyachstädtern auf Rang 14.

"Koblenz ist aus meiner Sicht körperlich sehr stabil und auch dynamisch. Wir müssen uns darauf einstellen, dass es körperlich zur Sache geht und wir dagegen halten müssen", weiß der 52-Jährige was auf sein Team zukommen wird. "Zudem hat der FC viele Spieler, die gefährlich aus der zweiten Reihe schießen können, und auch bei Standards strahlen sie eine große Gefahr aus. Und dies, obwohl sie nach der vergangenen Saison ihre Topstürmer abgeben mussten", kennt der ehemalige Bundesligaprofi die weiteren Vorzüge der Kicker vom Deutschen Eck. "Das heißt für uns, von der ersten bis zur letzten Minute aufmerksam zu sein."

In Sachen Personal wird Braun gegen die Rheinland-Pfälzer wohl Änderungen vornehmen gegenüber der Startformation in Ulm vornehmen. "Jeder, der in Ulm gespielt hat, könnte auch problemlos wieder in der Startelf stehen. Aber in einer englischen Woche ist es immer gut, wenn man die Kräfte etwas verteilt", sagt der 52-Jährige, der auf die gleichen Akteure wie zuletzt zurückgreifen kann. Einzig hinter dem Einsatz von Marco Gaiser, den Oberschenkelprobleme plagen, steht noch ein Fragezeichen.