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Regionalliga Spielt TSG Balingen in einer Profiliga?

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Für die Fußball-Fans sind es schwierige Zeiten. Foto: Eibner

Auch der Sport ist von den von der Bundesregierung und den Ministerpräsidenten der Länder getroffenen Maßnahmen zur Bekämpfung der sich explosionsartig ausbreitenden Coronvirus-Infektionen nicht verschont geblieben.

Auch für die Amateursportler gilt ein Spiel- und Trainingsverbot bis Ende November.

Ist die Regionalliga Süüdwest den Fußball-Profis zuzurechnen?

Die baden-württembergischen Fußballverbände haben den gesamten Spielbetrieb der Herren, der Frauen sowie der Jugend von der Oberliga Baden-Württemberg abwärts mit sofortiger Wirkung ausgesetzt und ein Spielverbot zu verhängt, das auch Pokal- und Freundschaftsspiele erfasst. Gleichzeitig forderten die Verbände ihre Vereine auf, auch den Trainingsbetrieb einzustellen.

Somit heißt es für fast alle Fußballmannschaften im Bezirk Zollern bereits ab jetzt "Nichts geht mehr". In der Luft hängen dagegen noch die Regionalliga-Fußballer der TSG Balingen, die am heutigen Freitagabend (18.30 Uhr) noch gegen den FC Gießen spielen werden. Denn noch ist nicht geklärt, ob die Regionalligen zum Profibereich zählen – die Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga dürfen den Spielbetrieb ohne Zuschauer fortsetzen – oder zu den Amateuren, die pausieren müssen.

"Ich gehe aus, dass die Regionalliga den Amateuren zugerechnet wird", sagt der Balinger Cheftrainer Martin Braun. "Wenn es zu einer Unterbrechung kommen sollte, müssen sich die Verantwortlichen der Regionalliga Südwest Gedanken machen, wie man die Saison eventuell zu Ende spielen kann."

"Das ist sehr schwierig die Regionalliga einzuschätzen", sagt der Geschäftsführer der TSG Balingen, Jan Lindenmair. "Da sind zum einen die Profiklubs mit vielen Spielern die mit Fußball ihren Lebensunterhalt verdienen – das hat dann schon wirtschaftliche Dimensionen. Auf der anderen Seite gibt es auch Argumente, die dafür sprechen, dass wir Amateure sind, speziell wir hier in Balingen. Da müssen wir jetzt abwarten."

"Die sofortige Unterbrechung des Spielbetriebs ist konsequent", sagt der Trillfinger Spielertrainer Dennis Söll, "Es zwar schade, dass nun der Fußball wieder unterbrochen wird, und die Spieler sind enttäuscht, aber aufgrund der Situation ist das richtig. "

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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