Ein 1:1-Unentschieden erreichten Simon Klostermann und die TSG Balingen im Hinspiel gegen die SV Elversberg. Foto: Kara

Am Freitagabend geht es für die Kicker der TSG Balingen in der Regionalliga Südwest weiter. Auf die Eyachstädter wartet um 19 Uhr eine richtige Hammeraufgabe, denn sie sind beim Tabellenzweiten SV Elversberg zu Gast.

Die Saarländer können auf eine stolze Serie verweisen: Das Team von SV-Trainer Horst Steffen ist seit 16 Partien unbesiegt und gewann dabei die acht letzten Spiele.

Aber auch die TSG Balingen ist in die Erfolgsspur zurückkehrt: Nach dem 1:0-Erfolg in der Vorwoche gegen den FC Homburg legte das Team um TSG-Chefcoach Martin Braun am Dienstagabend einen 2:1-Erfolg im Halbfinale des WFV-Pokals beim Oberligisten SV Stuttgarter Kickers nach und erreichte so zum zweiten Mal in Folge das Endspiel um den DB-Regio-WFV-Pokal, das am Samstag, 29. Mai, im Stuttgarter Gazi-Stadion ausgetragen wird. Gegner ist erneut Titelverteidiger und Ligakonkurrent SSV Ulm.

Rolle des Außenseiters

"Das haben die Jungs gut gemacht. Der Erfolg tut uns sicherlich allen gut", blickt Braun zurück. der 52-Jährige weiß aber auch, dass seine Mannschaft heute Abend im Waldstadion an der Kaiserlinde in der Rolle des Außenseiters ist. "Elversberg kann eine beeindruckende Bilanz vorweisen; das ist aber auch keine Überraschung, weil das eine sehr gute Mannschaft ist, die mit Horst Steffen über einen erfahrenen Trainer verfügt. Die SVE spielt einen sehr guten Fußball, ist sehr torgefährlich, und zählt nicht von ungefähr zu den Topmannschaften in dieser Liga", kennt der Ex-Profi die Stärken des Gegners genau.

Dennoch wollen Braun und sein nicht die weite Reise ins Saarland machen, um dann brav die Punkte abzuliefern. "Trotz der Ausgangslage ist unser Ziel, ein gutes Spiel zu machen, so lange wie möglich in der Partie drin zu bleiben und am Ende einen Punkt zu holen. Wenngleich wir natürlich wissen, dass dies nicht einfach werden wird."

Fragezeichen beim Personal

Im Hinspiel Anfang Februar war dies der TSG mit einem 1:1-Unentschieden geglückt. "Das war glücklich, aber nicht unverdient", richtet Braun den Blick zurück, und weiß, worauf es auch heute Abend wieder ankommen wird. "Elversberg ist offensiv extrem gut. Die SVE verfügt über sehr gute Fußballer, die hohes Tempo gehen können und starke Abschlussqualitäten haben. Da wird es auf ankommen, dass wir defensiv wieder so diszipliniert, gut organisiert und kompakt spielen wie im Hinspiel und auch in den vergangenen Begegnungen. Dann müssen wir halt hoffen, dass wir die wenigen Möglichkeiten, die wir in der Offensive bekommen werden, mit ein bisschen Glück auch nutzen."

In Sachen Personal gibt es für Braun noch einige Fragezeichen. So ist der Einsatz von Sascha Eisele (Adduktorenprobleme), der schon bei den Kickers fehlte, ebenso ungewiss wie auch von Marc Pettenkofer (muskuläre Probleme) und Kaan Akkaya, der im Pokalspiel ein Schlag aufs Sprunggelenk bekam. "Da müssen wir schauen, ob es reicht; ein Risiko werden wir nicht eingehen. Aber es wird eh so sein, dass heute Abend Spieler auflaufen, die am Dienstag nicht von Beginn an gespielt haben", kündigt der TSG-Coach an, der schon gegen Homburg auf einigen Positionen rotiert hatte und damit am Ende auch erfolgreich war.

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