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Regionalliga Die Gewinner bei der TSG Balingen

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Der Turm im Balinger Abwehrzentrum: Kapitän Matthias Schmitz. Foto: Eibner

Der Fußball ist sein schnelllebiges Geschäft. So stand die TSG Balingen im Frühjahr in der Regionalliga Südwest mit dem Rücken zur Wand. Nur durch den coronabedingten Saisonabbruch hielten die Kicker von der Eyach die Klasse und durften in ihre dritte Spielzeit in Deutschlands vierthöchster Liga gehen.

Ein halbes Jahr später steht die Mannschaft des Trainerduos Martin Braun und Lukas Foelsch mit Platz acht und 15 Punkten aus zehn Spielen auf einem einstelligen Tabellenplatz in der mit Proficlubs gespickten Liga. Klar ist das nur eine Momentaufnahme, doch es hat sich offenbar etwas getan im Lager der TSG.

Grund eins: Starke Torhüter

Auf der Torwartposition bei der TSG Balingen gibt es Jobsharing. Julian Hauser und Marcel Binanzer teilen sich die Spiele und sind beide ein sicherer Rückhalt in der bisherigen Saison. 

Grund Nummer zwei: Stabile Defensive

Ein wichtiges Kriterium ist die wieder stabil stehende Defensive. Bisher ließen Kapitän Matthias Schmitz und seine Nebenleute nur 13 Gegentore zu. Hinten links hat sich der technisch starke und schnelle Cedric Guarino festgespielt. Der 22-jährige Ex-Heidenheimer hat reichlich Spielzeit gesammelt und gegen den VfR Aalen auch seinen ersten Saisontreffer erzielt.

Sein Pendant auf der rechten Abwehrseite ist Jonas Vogler. Der gelernte Innenverteidiger erfüllt die neue Aufgabe mit Bravour und bringt seine Zweikampf- und Laufstärke auf der ungewohnten Position gezielt ein. Als zweiter Innenverteidiger hat sich bislang der Neuzugang Tim Wöhrle Bestnoten verdient. Der 21-Jährige, der in der Jugend der TSG Hoffenheim ausgebildet wurde, spielt bislang einen ganz starken Part und ist zu einem echten Leistungsträger geworden. Sowohl Tim Wöhrle, als auch Jonas Vogler konnten sich bereits in die Riege der Torschützen einreihen. 

Grund Nummer drei: Kreatives Mittelfeld

Um kompakt gegen stärkere Gegner zu stehen, gibt es im Mittelfeld jede Menge Aufgaben zu erledigen. Das ist der TSG Balingen in den bisherigen Spielen gut gelungen. Vor allem Leander Vochatzer vermag es zudem spielerische Akzente zu setzen. Aktuell laboriert der ballsichere Techniker an einer leichten Zerrung, daher verpasste er zwei Spiele. Doch auch ein Kaan Akkaya hat zu alter Stärke gefunden. Lukas Foelsch sorgt für die taktische Ordnung und ist auch selbst - wie eh und je - torgefährlich. Sascha Eisele und der junge Luca Kölsch sorgen neben spielerischer Raffinesse auch für Dynamik. 

Grund Nummer vier: Lauernde Stürmer

In vorderster Front müssen die Balinger Stürmer viel Laufarbeit verrichten und dennoch torgefährlich sein. Marc Pettenkofer ist für diesen Job prädetiniert. Der 26-Jähre, der wahrscheinlich aus beruflichen Gründen seine letzte Saison im Trikot der TSG Balingen spielt, hat bereits drei Saisontore erzielt. Sein Nebenmann hat da noch Nachholbedarf. Neuzugang Simon Klostermann steht erst bei einem Saisontor. In der Vorbereitung und im WFV-Pokal hat er aber bereits seine Torgefahr unter Beweis gestellt. Der 20-Jährige Ex-Freiberger ist eine enorme Belebung für das Balinger Offensivspiel.

Grund Nummer fünf: Breiter Kader

Aufgrund vieler englischer Wochen wird bei der TSG Balingen rotiert. Da ist es ein enormer Vorteil genügend Alternativen im Kader zu haben. Daniel Seemann, Tobias Dierberger und Felix Heim stehen offensiv bereit. Ivan Cabraja und der bisher verletzte Marco Gaiser sind echte Alternativen fürs Mittelfeld. In der Abwehr stehen Adrian Müller, Fabian Kurth, Carlos Konz, Elias Wolf und die von Verletzungen zurückkehrenden Jonas Fritschi und Tom Schiffel zur Verfügung. Dahinter lauern noch einige junge Talente darauf in der Regionalliga ins kalte Wasser geworfen zu werden.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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