Bummeln, schauen, kaufen: Es war einiges los. Foto: Will

Die Veranstaltung in Stetten zog erneut Hunderte von Besucherinnen und Besuchern an die Lauchert. Die Bezeichnung „touristische Attraktion“ ist nicht übertrieben.

Der Regionale Maimarkt in Stetten an der Lauchert scheint das Kaiserwetter mittlerweile gepachtet zu haben. Wieder lachte am 1. Mai die Sonne vom Himmel – und brachte Scharen von Besuchern auf den Markt. Sie kamen mit dem Auto, mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Man sah Gäste aus den Burladinger Stadtteilen, aber auch weit darüber hinaus, aus Balingen, Tübingen oder Reutlingen. 50 Standalter boten Schmuck, Deko, Keramik, Stricksachen, Holzwaren, Käse, Backwaren, Kerzen und noch vielerlei mehr an. Alles aus eigener Produktion, alles selbst erzeugt.​

 

Gestiegene Anbieterzahl

„Die Anfragen waren eine Zeit lang rückläufig, wir hatten mal nur noch 30 Bewerber, aber das hat sich wieder stark geändert“, erzählte Ortsvorsteherin Sandra Schäfer gegenüber unserer Zeitung. Sie, Bürgermeister Licht und Dominik Schäfer, Vorsitzender des Musikvereins eröffneten den Verkauf Erstmals begrüßte man das Publikum nicht nur auf dem Spielplatzgelände hinter der Halle, wo die Stände zum Bummeln einluden, sondern anschließend nochmals auf dem Festplatz vor dem Gebäude, wo die Stadtkapelle Burladingen zum Frühschoppen aufspielte.

Junge Besucher hatten ihren Spaß

Den ganzen Tag über herrschte reger Betrieb, der Verkauf in der Küche, diesmal bewirtet vom Musikverein und vom Albverein, lief hervorragend. Beispielgebend dafür: „Unter anderem hatte man 50 Kuchen vorbereitet – die waren kurz nach 15 Uhr ausverkauft“, so die Dorfchefin.

Wie Bürgermeister Licht in seiner Begrüßung feststellte, habe sich der regionale Maimarkt im überregionalen Veranstaltungskalender gut etabliert und zähle zu den Höhepunkten der touristischen Angebote in Burladingen. Darauf könne man mehr als stolz sein.

Junge Besucher hatten ihren Spaß beim Kinderschminken oder bei den Kutschfahrten, die entlang der Lauchert zur Alb-Mühle hinüberführten. In dem Wirtschaftsgebäude angekommen, staunten sie, aber auch ihre Eltern nicht schlecht, wie spartanisch man einstmals – und eigentlich vor noch gar nicht so langer Zeit – in der Mühle lebte.

Also ein rundum gelungener Tag. Der selbstverständlich im kommenden Jahr seine 17. Auflage finden wird.

Festplatz

ELR-Programm
Die Gäste auf dem Festplatz vor der Halle fühlten sich sichtlich wohl. Trotzdem soll sich hier in baldiger Zukunft baulich etwas verändern. Ein Herzensanliegen ist dem Ortschaftsrat und den Vereinen die Umgestaltung und Aufwertung des Platzes. Als er zu Beginn der 1970er geschaffen wurde, hatte man Veranstaltungen wie den Maimarkt und ähnliche Festivitäten noch nicht im Sinn. In die Jahre gekommen ist das Gelände sowieso. Die Neugestaltung und Modernisierung soll mit Fördermitteln, die aus dem ELR-Förderprogramm zugesagt sind, in absehbarer Zeit ermöglicht werden.​