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1. Mai Maischerze: Mal pfiffig, mal derb daneben

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Im Zollernalbkreis bewiesen "Scherzbolde" Kreativität: Statt in Albstadt waren Besucher plötzlich in "Kalbstadt". Foto: Nölke

Oberndorf - Mal sind sie humorvoll, mal gehen sie daneben: Maischerze gehören zum 1. Mai. Und auch in diesem Jahr gab es einige fantasievolle Beiträge. Wir haben die besten Maischerze, die uns via Facebook oder per Mail erreicht haben, in unserer Bildergalerie zusammengetragen. Besonders kreativ waren die Mai-Scherzkekse in Albstadt (Zollernalbkreis) und in Horb (Kreis Freudenstadt).

Doch manchmal geht es auch anders zu: Zahlreiche Maischerze haben im Westen des Landes in der Nacht auf Mittwoch die Polizei in Atem gehalten. Im Zollernalbkreis, im Alb-Donau-Kreis sowie in den Landkreisen Ulm, Göppingen, Heidenheim und Biberach kam es neben harmlosem Unfug auch zu gefährlichen Aktionen, wie die Polizei in Ulm am Mittwoch mitteilte.

Unbekannte sägen Maibaum in Burladingen um

In Dietenheim (Alb-Donau-Kreis) fällte ein Mann auf so ungeschickte Weise einen Maibaum, dass dieser auf ein Grundstück krachte und dort einen Zierbrunnen und Gartenzaun beschädigte. Ebenfalls auf den Maibaum abgesehen hatten es Unbekannt in Burladingen (Zollernalbkreis) und in Dornhan-Fürnsal (Kreis Rottweil). Beide Bäume wurden fachgerecht umgesägt. Im Kreis Göppingen zogen Jugendliche durch die Straßen, stießen Baustellenabsperrungen und eine Dixie-Toilette um und hinterließen kaputte Bierflaschen. Andere "Scherzbolde" legten eine zwei Meter tiefe Baugrube offen. Anwohner in Warthausen (Kreis Biberach) mussten einen in Brand gesetzten Mülleimer löschen.

Auch eine wahrscheinlich nett gemeinte Aktion führte zu einem Polizeieinsatz: In Gerstetten (Kreis Heidenheim) hatten ein 19-Jähriger und seine Freunde die Straße mit Traktoren blockiert - um für ein Mädchen einen Maibaum aufzustellen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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