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Region Schwarzwälder heiraten vor allem aus Liebe

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Romantisch: Im Schwarzwald heiraten die meisten Menschen aus Liebe. (Symbolfoto) Foto: KirylV/ Shutterstock

Oberndorf - Von wegen "Schwaben sind geizig": Bis zu 15.000 Euro investieren Baden-Württemberger im Durchschnitt in ihre Hochzeit. Damit liegen sie über dem nationalen Durchschnitt von 5000 bis 10.000 Euro. Dies geht aus einer Studie der Agentur Peak Ace zum Thema "so heiratet Deutschland" hervor. Auftraggeber ist die Kartenmacherei. Befragt wurden mehr als 1000 Frauen und Männer aus ganz Deutschland. Alle hatten einige Monate zuvor geheiratet. Auffällig daran: Der Schwarzwälder liegt in der Studie zahlenmäßig nicht immer im Durchschnitt.

Deutschlandweit lernen sich in allen Altersgruppen die meisten Paare über den Freundeskreis kennen (27 Prozent), jedoch nimmt der Prozentsatz mit zunehmendem Alter ab. Stattdessen gewinnen das Internet und Dating-Apps mit steigendem Alter an Bedeutung. Bei den Befragten über 50 Jahren lernten sich 43 Prozent online beziehungsweise per App kennen. Bei gleichgeschlechtlichen Paaren gilt dies übrigens altersunabhängig: Internet und Datin-Apps sind für sie die wichtigsten Quellen für das Liebesglück.

Im Schwarzwald gibt‘s nur selten Liebe am Arbeitsplatz

In der Schwabo-Region treffen sogar 39 Prozent aller Befragten ihren künftigen Partner bei Freunden. Bei rund 22 Prozent wird die Urlaubsbekanntschaft zur großen Liebe. Anders als im Rest von Baden-Württemberg entstehen im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb kaum Beziehungen am Arbeitsplatz oder in der Disco.

Romantisch: Rund 83 Prozent der Befragten im Schwabo-Gebiet heiraten aus Liebe (Baden-Württemberg: 70 Prozent). Am zweitwichtigsten sind allerdings steuerliche Gründe.

Siehe auch: So romantisch kann man "Ja" sagen - heiraten in der Region

Aber wie wird geheiratet? Während deutschlandweit umgerechnet nur jede dritte Trauung kirchlich vollzogen wird, ist die Zahl der kirchlichen Trauungen in Baden-Württemberg mit 45 Prozent noch recht hoch. Überraschenderweise entscheiden sich in Bayern nur 37 Prozent der Befragten für eine Hochzeit mit Gottes Segen. Besonders wenige kirchliche Eheschließungen gibt es in Sachsen-Anhalt (neun Prozent).

Inspiration gibt‘s über Pinterest

Inspirationen für ihre Traumhochzeit holen sich deutsche Paare gerne im Internet. Wichtigste Quelle dabei ist das Soziale Netzwerk Pinterest. Größeren Einfluss haben nur persönliche Empfehlungen von Freunden, Bekannten und Verwandten.

Die Feier selbst findet überwiegend in der Nähe des jeweiligen Wohnorts statt: 88 Prozent der Umfrageteilnehmer suchen sich eine Location im regionalen Umkreis aus. Nur zwei Prozent der Befragten zieht es ins Ausland. Auch Großstädter nehmen weitere Wege in Kauf - Grund hierfür könnten die niedrigeren Preise auf dem Land sein.

Und nach der Hochzeit in die Flitterwochen? Nicht immer: Rund ein Viertel verzichtet auf die Hochzeitsreise. Diejenigen, die sich eine gemeinsame Auszeit gönnen, wählen größtenteils den klassischen Strandurlaub (29 Prozent) - im Durchschnitt acht bis 14 Tage.

Brautkleid wird in Ehren gehalten

Das teure Brautkleid übrigens hält Frau in Ehren: Ganze 76 Prozent aller Bräute bewahren es als Erinnerung auf. Nur etwa drei Prozent lassen es umschneidern, um es alltagstauglich zu machen. Weniger als ein Prozent der befragten Frauen "opfern" ihr Kleid für außergewöhnliche Fotos wie "Trash-the-Dress"-Shootings.

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