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Region Polizei gelingt Schlag gegen internationalen Waffenhandel

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Der Polizei ist ein Schlag gegen den internationalen Waffenhandel gelungen. (Symbolfoto) Foto: fotofabrika/Fotolia.com

Bregenz - Pistolen, Langwaffen und Tausende Schuss Munition - die Polizei hat ein Nezwerk illegaler Waffenhändler mit Verbindungen nach Frankreich, Österreich, Deutschland und in die Schweiz zerschlagen.

Mehrere Monate lang hatten die von der Kriminalinspektion in Rottweil koordinierten Ermittlungen gedauert, ehe es gleichzeitig zu großen Razzien in allen vier Ländern kam.

Begonnen hatten die Ermittlungen bereits im Juni vergangenen Jahres mit einer europäischen Anordnung des Ermittlungsrichters in Bordeaux, der erfahren hatte, dass Handfeuerwaffen von Deutschland nach Toulouse geliefert worden seien.

Nach und nach kristallisierten sich Tätergruppierungen aus dem Zollernalbkreis, dem Großraum Iserlohn und dem Landkreis Ludwigsburg als entscheidende Lieferanten der illegalen Waffen heraus.

Durch Observierungen und solide Ermittlungsarbeit wurden nach und nach Tatverdächtige sowie Hintermänner identifiziert, so dass der Zugriff erfolgen konnte. In Deutschland fanden erfolgreiche Razzien in Ludwigsburg, Stuttgart und Nürnberg statt.

Der größte Fang bei den Hausdurchsuchungen der Verdächtigen gelang den Österreichern. In Vorarlberg und Niederösterreich wurden gut und gerne 150 Lang- und Faustfeuerwaffen, mehr als 100 Stichwaffen und rund 200 Kilo Munition sichergestellt.

In einem Punkt konnte Uta Bachmann, Leiterin des Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung in Vorarlberg, jedoch Entwarnung geben: Die Waffen waren vermutlich weder für Verbrechen noch für terroristische Handlungen gedacht. Vielmehr hätten die mehrheitlich türkischstämmigen Täter die Waffen wohl als Statussymbole gesehen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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