Von Armin Schulz

Da hilft auch das sonst übliche Grinsen von Ulrich Schwarz nichts. Die Polizei im Präsidiumsbereich Tuttlingen hat zwei dicke Probleme: eines mit der Reform, ein weiteres mit dem Polizeipräsidenten, also Schwarz selbst. Der Chef mag das alles noch so sehr kleinreden und beschwichtigen wollen. Der gravierende Eingriff unter der grün-roten Landesregierung in die sich über viele Jahre entwickelten Strukturen hat nicht das gebracht, was versprochen wurde. Fast nirgendwo verrichten weitere Polizisten ihren Dienst auf der Straße.

Es hat den Anschein, als wäre die Reform nicht viel wert. Und der Chef? Die Basis will einen Dienstherrn, der die Probleme offen benennt und anpackt, anstatt sie dauernd zu kaschieren. Zudem erwartet sie, dass ihr Präsident nicht nur buckelt, sondern dem Innenminister auch mal die Meinung geigt. Doch da scheint Schwarz der Falsche zu sein.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: