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Region "Kampfschwimmer" sind nicht überall

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Was tun, wenn einzelne Schwimmer bestimmte Bahnen blockieren? (Symbolbild) Foto: dpa

Region - Es ist immer wieder ein Ärgernis in Schwimmbädern. Man will gemütlich ein paar Bahnen ziehen, und trifft dabei auf renitente Schwimmer, die wie auf Schienen auf einer bestimmten Bahn bleiben. Dort werden selten andere Nutzer zugelassen und teils barsch aus dem Weg geräumt. So einen Fall gibt es derzeit auch in Villingen-Schwenningen zu beobachten. Ein älterer Herr zieht im Neckarbad seine Bahnen - genauer gesagt seine Bahn fünf. Und dort, so berichtet es jedenfalls ein Betroffener, dulde der keinen Gegenverkehr.

Der vorliegende Fall ist aber auch in der Doppelstadt wohl die Ausnahme. "In den meisten Fällen können Konflikte durch gegenseitige Rücksichtnahme gelöst werden", bekundet Daniela Dietrich von den Bäderbetrieben aus VS. Das sei im Wasser ähnlich wie im Straßenverkehr, frei nach dem Prinzip Ausweichen und nicht auf Vorfahrt beharren, um eine Kollision zu vermeiden. In der Regel funktioniert das auch. Sollte es wider Erwarten aber doch zu Problemen kommen, sind die Badegäste dazu angehalten, aktiv auf das Personal zuzugehen.

Panorama-Bad setzt auf Konfliktvermeidung

Im Freudenstädter Panorama-Bad versucht man das Phänomen der "Kampfschwimmer" gleich im Keim zu ersticken. Denn die Vereinsschwimmer sind durch eine Kette vom Rest des Beckens abgetrennt, Konflikte zwischen schnellen Schwimmern und gemächlich Badenden kommen dadurch deutlich seltener vor. Wenn doch mal Probleme zwischen Badegästen auftreten, wird zunächst beruhigt, erklärt Susanne Girrbach. "Wenn es gravierendere Verstöße gegen die Badeordnung gibt, dann kommt auch die Geschäftsleitung hinzu", so Girrbach. Vor allem, wenn Gäste Kinder fotografieren würden, höre der Spaß auf.

Spaß hat man auch im Rottweiler Aquasol. Zumindest, wenn es keine renitenten Schwimmer gibt. Der Fall aus Villingen hat sich auch bis in den Kreis Rottweil herumgesprochen. Doch "so extreme Fälle gab es bei uns noch nicht", erklärt Pressesprecher Jochen Schicht vom Bäderbetreiber ENRW und schiebt nach: "Hoffentlich bleibt das auch so." Falls nicht, gehe man eben auf die entsprechenden Badegäste zu und versuche die jeweilige Situation zu deeskalieren.

Deeskalation ist im Nagolder Badepark nicht mehr nötig, wie der aktuelle Betriebsleiter Matthias Müller berichtet. Vor rund 15 Jahren sei die Problematik noch extremer gewesen, erinnert er sich: "Da gibt es schon so Gäste, die eben seit 25 Jahren auf dieser Bahn schwimmen und das dann immer so machen. Aber in den letzten Jahren hat sich das gebessert, die nachfolgende Generation ist da entspannter." Falls es doch zu Bahnstreitigkeiten in dem kleinen Bad im Nordschwarzwald kommt, hat Müller eine Strategie: "Zunächst mal werden ein paar Beschwerden gesammelt, danach das Gespräch mit den Betroffenen gesucht." Doch eines müsse klar sein: "Man kann hier keine Bahn mieten." Egal, ob Stammgast oder Gelegenheitsschwimmer.

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