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Region Blitz-Marathon: Hier bitte besonders aufpassen

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Achtung, Blitzer! Die Polizei nimmt es mit der Geschwindigkeit heute besonders genau. Foto: dpa

Oberndorf - Seit dem Morgengrauen stehen die Radar- und Lasergeräte bereit. Fast 15.000 Polizisten treten heute zum ersten bundesweiten "Blitz-Marathon" an, um Temposünder auszubremsen.

An mehr als 8700 Stellen – 1600 davon in Baden-Württemberg – sind die Polizisten ab 6 Uhr 24 Stunden lang im Einsatz: ob nun in der Nußbacher Straße in Oberkirch-Zusenhofen im Ortenaukreis oder in der Hirschbergstraße in Balingen (Zollernalbkreis). Die Innenministerkonferenz hatte die Aktion im Mai beschlossen. Alle 16 Länder und Stadtstaaten beteiligen sich.

Die Idee stammt aus Nordrhein-Westfalen, wo bereits viermal landesweit kontrolliert wurde. Die Kontrollstellen werden von den meisten Stadt- und Landkreisen veröffentlicht. Es gehe nicht darum, möglichst viele Autofahrer zur Kasse zu bitten, sondern ihr Verhalten nachhaltig zu ändern. Die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten in NRW sei seit 2012 stark gesunken.

Im Kampf gegen zu schnelles Fahren geht die Polizei mittlerweile auch in Finnland, Portugal, Polen, Irland, Niederlande, Luxemburg und Australien mit Großeinsätzen gegen Raser vor.

Der Automobilclub ADAC hält die Aktion für sinnvoll. Sie sei ein Mosaiksteinchen, um die Zahl von Unfällen und Verkehrstoten – im Jahr 2012 waren es 3600 – zu verringern. Wichtig sei auch das direkte Gespräch: "Der Verkehrsteilnehmer sollte direkt nach dem Verstoß angehalten und informiert werden. Dadurch wird der erzieherische Effekt größer."

Scharfe Kritik kam aus Hessen: "Dies ist Volkserziehergehabe, wie es in autoritären Staaten üblich sein mag", schimpfte Landesjustizminister Jörg-Uwe Hahn (FDP). Er sprach von einem "martialischen Auftritt der Innenminister", der wegen der stark gesunkenen Zahl der Verkehrstoten unverhältnismäßig sei. Der Verein "Mobil in Deutschland" kritisierte, beim Blitz-Marathon gehe es nur darum, die Staatskasse zu füllen.

Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Übersicht über die "Aufregerstellen" und Blitzer-Orte. Wir weisen darauf hin, dass die Übersicht nicht vollständig ist. 

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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