Die von wochenlangem Regen aufgeweichte Erde hat an der Böschung der Straße hoch zum Kirchlein Maria Zell nachgegeben und ist einen halben Meter weit weggerutscht.
Die betroffene Stelle befindet sich kurz vor dem Parkplatz zum so genannten Boller Wasen. Dort beginnt auch der steile Kreuzweg hoch zum Kirchlein und dem Bollemer Friedhof. An dieser Stelle ist der von Streuobstbäumen bestandene Hang hinunter zu einem Bächlein besonders steil, an dem im Sommer Rinder weiden.
Offensichtlich hat die Straße hier wie eine Sollbruchstelle gewirkt, denn unter dem Asphaltbelag blieb es trocken, während das Regenwetter der vergangenen Wochen die Erde daneben gründlich durchweicht hat. Bislang ist die Abrutschung noch nicht besonders groß, aber die Straße kann hier auch so bereits nicht mehr befahren werden.
Fahrzeuge könnten an steiler Abbruchkante umkippen
Zum einen wäre die Gefahr zu groß, dass ein Fahrzeug umkippt, wenn es über die Straßenkante fahren würde. Zum anderen liegt der Straßenunterbau offen, jede Erschütterung würde hier zu Lockerungen und Abrutschungen unter dem Straßenbelag führen.
Der Bollemer Friedhof ist weiterhin mit dem Auto zu erreichen, allerdings über eine Umleitung, die im oben Stück über gekieste Waldwege an der Skihütte vorbeiführt. Die geteerte Straße hoch nach Maria Zell ist bereits am Bollemer Ortsrand gesperrt. Wer unbedingt muss, kann mit dem Autos aber bis zu den Schäferlinden fahren, wo es aber kaum Parkplätze gibt.
Fußgänger können gesperrtes Stück weiter passieren
Fußgänger können die Straße nach aktuellem Stand der Dinge weiter benutzen. Allerdings gibt es von den Schäferlinden einen schöneren Fußweg hoch zum Boller Wasen. Wie lange die Sperrung dauert und wie eine Reparatur aussehen könnte, ist aktuell völlig offen. Zunächst muss wohl trockeneres Wetter abgewartet werden um zu sehen, wo der Erdbruch zu stehen kommt.