Zwischen Rangendingen und Grosselfingen ist die Straße wegen Bauarbeiten gesperrt. Ende Oktober könnte die Strecke wieder freigegeben werden. Foto: Stopper

Die Straßenbauarbeiten an der L 391 zwischen Grosselfingen und Rangendingen gehen länger als geplant.

Grosselfingen/Rangendingen - Aufgrund der ungünstigen Wetterbedingungen und der starken Regenfälle in den vergangenen Monaten sind Verzögerungen bei den Bauarbeiten eingetreten, wie das Regierungspräsidium (RP) Tübingen auf Anfrage des Schwarzwälder Boten wissen lässt. Aufgrund der starken Regenfälle konnte tageweise nicht gearbeitet werden. Geplant war, dass die Straße bis Ende September, Anfang Oktober wieder befahrbar ist und nicht mehr gesperrt werden muss.

Um die witterungsbedingten Verzögerungen zu minimieren, wurde die Baufirma vom RP aufgefordert, das Personal auf der Baustelle zu verstärken. Die eingetretenen Verzögerungen können zwar nicht ganz aufgeholt werden, aber etwas minimiert, berichtet das Regierungspräsidium. Es geht derzeit von einer Fertigstellung der Bauarbeiten bis Ende Oktober aus.

Die Sanierung ist aufgrund des schlechten Allgemeinzustands erforderlich. Die Bauarbeiten an dem noch nicht ausgebauten mittleren Streckenabschnitt zwischen Grosselfingen und Rangendingen erfolgen in zwei Abschnitten. Der erste Bauabschnitt von Grosselfingen kommend bis zur einmündenden K 7164 nach Weilheim, mit einer Länge von rund 320 Meter, wurde von April bis Juni dieses Jahres umgebaut. Seit 16. Juni arbeitet die beauftragte Straßenbaufirma am zweiten Bauabschnitt. Seit diesem Zeitpunkt ist die Strecke von der K 7164, Einmündung bei Weilheim bis Rangendingen gesperrt.Der zweite Bauabschnitt ist rund 1,7 Kilometer lang. In diesem Bauabschnitt müssen rund 600 Meter Entwässerungsleitungen und Randverbreiterungen hergestellt werden. Danach können die Bordsteine und die Schotterschicht gebaut werden. Als Ausgleich für den Eingriff in die Natur sind zwei Parkplätze an der L 433 zwischen Meßstetten und Albstadt-Ebingen und an der L 422 zwischen Albstadt-Neuweiler und Burladingen-Hausen rückgebaut und entsiegelt worden. Diese Arbeiten sind abgeschlossen.

Landesstraße wird auf sechs Meter verbreitert

Die Landesstraße wird auf dem rund zwei Kilometer langen Bauabschnitt auf durchschnittlich sechs Meter verbreitert. Zur Minimierung der Eingriffe in den Naturraum wird der bisherige Straßenverlauf weitestgehend beibehalten. Um die Fahrsicherheit zu verbessern, erfolgt eine Anpassung der engen Kurvenradien. So sollen die Verkehrssicherheit auf der Straße verbessert und die vorhandenen Defizite in der Straßenoberfläche beseitigt werden. Die Verbreiterung der Landesstraße findet überwiegend auf der Bergseite statt, also von Grosselfingen kommend auf der rechten Seite.