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Reform Kommentar: Kunstgebilde

Von
Von Hans-Peter Schreijäg

Das kann so nicht bleiben: Die Standort-Pläne von Innenminister Gall schießen weit übers Ziel hinaus. Angegraute Strukturen zu modernisieren ist schön und recht. Auch Behördenhierarchien kann man kappen. Ohne große Verluste.

Was jetzt aber an Polizeireform herauskommt, muss in Regionen wie Schwarzwald und Oberschwaben als volle Breitseite aufgefasst werden. Da wird zusammengepresst, was nicht zusammengehört - und zu allem Überfluss fällt die Standortwahl für die Mammutapparate häufig noch auf entlegene Zipfel dieser neuen reginalen Kunstgebilde.

Gewiss: Für Streifenfahrten vor Ort wird es noch reichen. Zu befürchten aber ist ein Raubbau an örtlicher Polizeikompetenz. Zudem verstärkt diese Reform das Ausbluten des flachen Landes. Ohne Not!

Dies können wir uns nicht leisten. Nicht im Interesse der Sicherheit und nicht im Interesse des ländlichen Raumes.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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