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Recht und Steuern Fahrt zur Berufsschule gilt als Dienstreise

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Azubis können Fahrtkosten von der Steuer absetzen - auch für Bahntickets. Foto: Klose
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Azubis können Fahrtkosten von der Steuer absetzen - auch für Bahntickets. Foto: Klose

Auszubildende können ihre Aufwendungen bei der Einkommensteuererklärung angeben – zumindest, wenn sie Steuern zahlen. Oft erreichen Azubis den jährlichen Freibetrag von derzeit 9168 Euro nicht und sind deshalb ohnehin nicht steuerpflichtig. 

Wer aber einen Teil seines Einkommens an den Staat abgibt, kann etwa notwendige Fahrten angeben und damit seine Steuerlast senken, erklärt die Lohnsteuerhilfe Bayern.
Die An- und Abfahrt zur Berufsschule gilt dabei als Dienstreise. Auszubildende können dafür die tatsächlich entstandenen Aufwendungen ansetzen. Das sind zum Beispiel die Ticketkosten für Bahn, Bus oder S-Bahn. Wer mit dem Auto zur Schule fährt, kann 30 Cent pro Kilometer steuermindernd geltend machen – und zwar für Hin- und Rückfahrt.

Für die Fahrt zum Ausbildungsbetrieb gilt dagegen die Entfernungspauschale: Hier fallen 30 Cent pro Kilometer an, unabhängig davon, welches Fahrzeug gewählt wird. 
Allerdings können Arbeitnehmer pro Tag nur die einfache Wegstrecke ansetzen, die  Hin- und Rückfahrt kann nicht geltend gemacht werden.