Energetische Sanierungen werden steuerlich gefördert. Eigentümer können diese Vorteile zum Beispiel für die Beratung nutzen. Foto: Klose

Spätere Sanierung vorausgesetzt 

Schon für die Beratung zu energetischen Sanierungsmaßnahmen können Eigentümer Steuervorteile nutzen. Allerdings meist nur, wenn sie auch hinterher wirklich sanieren.

Gebäude sollen grundsätzlich energieeffizienter werden – das ist ein erklärtes politisches Ziel. Eigentümer können in diesem Zusammenhang profitieren, wenn sie energetische Baumaßnahmen an ihrer selbst bewohnten Immobilie durchführen wollen. 
Sie können steuerliche Förderung in Anspruch nehmen, wenn sie einen Energieberater engagieren, erklärt der Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine.

Kosten für Energieberater, die sich beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) registriert haben und zugelassen wurden beziehungsweise bei der Förderbank KfW gelistet sind, werden mit einer Steuerermäßigung von 50 Prozent gefördert. 
Die Voraussetzung: Es wird auch tatsächlich eine energetische Gebäudesanierungsmaßnahme an der selbst bewohnten Immobilie durchgeführt.