Verkehrsprobleme nach dem Unterrichtsstart an der neuen Realschule: Die Stadt ergreift Maßnahmen, um die Situation zu entlasten.
Seit dem Start des regulären Schulbetriebs an der neuen Realschule in Donaueschingen, ist die Verkehrssituation im Umfeld der Villinger Straße eine andere. Das führte besonders an den ersten Schultagen nach dem Umzug zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen. Eltern berichteten von einem massiven Rückstau.
Die Stadtverwaltung reagierte und hat inzwischen verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um die Abläufe rund um die Schule zu ordnen und die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. Laut Stadtsprecherin Beatrix Grüninger sei die Verkehrslage insbesondere am 25. März, dem ersten Tag des Unterrichtsbetriebs am neuen Standort, problematisch gewesen. Inzwischen habe sich die Situation jedoch bereits deutlich entspannt.
Zentral dafür sei die gestaffelte Entlassung der Schüler nach der sechsten Stunde. „Dadurch sollen klassische Verkehrsspitzen am Nachmittag entzerrt werden“, so Grüninger. Ergänzend sorge seit Ende der Osterferien der Betrieb der Schulmensa dafür, dass ein Teil der Schülerschaft zeitversetzt auf dem Gelände verbleibe.
Auch vor Ort wurde organisatorisch nachgesteuert: Neue Lehrerparkplätze auf dem Schulgelände sollen die Parksituation entlang der Villinger Straße entschärfen. Zuletzt waren zu Stoßzeiten zudem Lehrkräfte sowie Mitarbeiter des Ordnungsdienst vor Ort, um für einen geordneten Übergang der Schüler zu sorgen. „Ergänzend überwacht der Gemeindevollzugsdienst das bestehende Haltverbot“, teilt Grüninger mit. Beim Straßenbauamt habe man eine Anpassung der Ampelschaltung angeregt, insbesondere im Bereich Villinger Straße/Hindenburgring. Eine kurzfristige Umsetzung sei aufgrund der komplexen Steuerung der Kreuzung jedoch nicht möglich.
Mit dem Fortschritt der Bauarbeiten in der Friedhofstraße steht seit dem 27. April jedoch ein zusätzlicher Schulweg zur Verfügung. Die Gehwegarbeiten sind dort weitgehend abgeschlossen, sodass ein provisorischer Fußweg über das Schulgelände zur Realschule eingerichtet werden konnte. Gleichzeitig wurde die Wegweisung angepasst: Eine zusätzliche Beschilderung führt nun auch über die Haltestelle Sebastianskapelle und die untere Friedhofstraße zur Schule.
Grundsätzlich appelliert die Stadt an Eltern, auf direktes Bringen und Abholen unmittelbar an der Schule zu verzichten. Wer dies nicht könne, solle auf ausgewiesene Parkbereiche in der unteren Villinger Straße oder in der unteren Friedhofstraße ausweichen. Ziel bleibt laut Stadtverwaltung ein sicherer und möglichst störungsfreier Schulweg für alle Schülerinnen und Schüler.