Das Leitungsteam der Altensteiger Friedrich-Boysen-Realschule besteht im kommenden Schuljahr aus Rektor Klaus Ramsaier (rechts), Konrektorin Cathrin Früchtl und Konrektor Holger Kretzschmar. Foto: Köncke

Ferienende: Cathrin Früchtl übernimmt Posten der Konrektorin / Lehrerzimmer deutlich vergrößert / Luftfilter im Computerraum

Umzug der Verwaltung, ein größeres Lehrerzimmer, Bestellung einer Konrektorin: In den Sommerferien hat sich an der Friedrich-Boysen-Realschule Altensteig einiges getan.

Umzug der Verwaltung, ein größeres Lehrerzimmer, Bestellung einer Konrektorin: In den Sommerferien hat sich an der Friedrich-Boysen-Realschule Altensteig einiges getan. Für 640 Schüler beginnt kommende Woche der Unterricht. Erteilt wird er von 52 Lehrkräften in 24 Klassen.

Umzug der Verwaltung, ein größeres Lehrerzimmer, Bestellung einer Konrektorin: In den Sommerferien hat sich an der Friedrich-Boysen-Realschule Altensteig einiges getan.

Altensteig. Weil die Schülerzahlen in den vergangenen Jahren stark gestiegen sind, besteht nach Auskunft von Rektor Klaus Ramsaier das Anrecht auf einen weiteren Konrektor – in diesem Fall eine Konrektorin. Cathrin Früchtl ist 37 Jahre alt und mit dem neuen Konrektor der Altensteiger Markgrafenschule, Thorsten Früchtl, verheiratet. Das Ehepaar hat zwei gemeinsame Kinder.

Der Leitende Schulamtsdirektor Volker Traub überreichte der gebürtigen Osnabrückerin, die in Aalen aufgewachsen ist und nach einer zweijährigen Tätigkeit in Tübingen seit 2014 an der Altensteiger Realschule als Lehrerin arbeitet und sich bei der Bewerbung um die ausgeschriebene Stelle gegen drei Mitbewerber durchgesetzt hat, die Anstellungsurkunde.

Cathrin Früchtl unterstützt den Schulleiter bei administrativen Aufgaben und unterrichtet schwerpunktmäßig die Fächer Deutsch, Biologie und Chemie in den unteren Klassen. Ihre erste Amtshandlung ist am kommenden Dienstag, 14. September, die Gestaltung der Einschulungsfeier für 99 Fünftklässler ab 16 Uhr im Altensteiger Schlossgarten.

Konrektor Holger Kretschmar hat in den Sommerferien zusammen mit Klaus Ramsaier Stunden- und Wochenpläne erstellt, den Einsatz der Lehrkräfte koordiniert und sich um die geltenden Coronaregeln gekümmert, die "in der kommenden Woche schon wieder überholt sein können", atmet der Schulleiter tief durch. Aktuell müssten wegen der Pandemie alle eine Maske tragen und Ungeimpfte sich dreimal in der Woche in den Klassenzimmern testen lassen. Alle Räume seien gut durchlüftet – nur der Computerraum nicht. "Dort steht ein Luftfilterapparat."

In der letzten Woche der großen Ferien ist die Verwaltung im gleichen Stock aus dem alten Rektorat in Räume mit neuem Mobiliar umgezogen. Und das Archiv befindet sich jetzt nicht mehr im Keller, sondern gleich nebenan. Das Lehrerzimmer ist fast doppelt so groß geworden. Für Ramsaier ein unbedingte Notwendigkeit, nachdem der Unterricht nicht mehr von 27 Pädagogen – wie im Jahr 2008 –, sondern von 52 Lehrkräften erteilt werde, die den Platz zum Aufenthalt in den Pausen und zur Vorbereitung der nächsten Unterrichtsstunde bräuchten. Was jetzt noch fehle, sei eine Teeküche.

Damit Klassen nicht mehr im Container unterwiesen werden müssen freut sich Ramsaier – der die Altensteiger Realschule im zwölften Jahr leitet – auf den Neubau, dessen Baufortschritt er von seinem Arbeitsplatz gut beobachten kann: "Ich denke, im Februar oder März nächsten Jahres es ist es soweit."

Keine Aufnahmefeier

Dass bereits vor dem Ende der Sommerferien in einigen Klassenzimmern Geräusche nach draußen drangen, hängt mit einem besonderen Angebot zusammen. Seit vier Jahren werden künftige Fünftklässler eine Woche lang auf die weiterführenden Schule vorbereitet. 25 Viertklässler haben sich diesmal am freiwilligen Ganztagesprojekt beteiligt. Auf dem Stundenplan von fünf Lehrerinnen standen Mathematik und Deutsch.

Zum ersten Mal wurde das Angebot auch Siebtklässlern unterbreitet. Ihr erlebnispädagogischer Kooperationspartner war der Nationalpark.

Eine besondere Aufnahmefeier werde es zum Schulbeginn am kommenden Montag nicht geben. sondern gleich einen regulären Vormittags- und am Mittwoch bereits den ersten Nachmittagsunterricht. Wegen Corona müssten laut Ramsaier Wissenslücken schnell geschlossen werden. Ob wie früher im kommenden Jahr ein Musical geplant wird, könne er zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, beschäftigen werde man sich aber mit dem Projekt "Jugend forscht", das im kommenden Jahr in Altensteig stattfinden soll.

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