Sechs mutmaßliche Dealer aus dem Rhein-Neckar-Kreis sind inzwischen in Untersuchungshaft. (Symbolbild) Foto: imago images/Sven Simon/Frank Hoermann / SVEN SIMON via www.imago-images.de

Die Polizei ist bei Razzien im Rhein-Neckar-Kreis fündig geworden. Die Fahnder stellten 276 Kilogramm Marihuana, etwa elf Kilogramm Haschisch und 1,6 Kilogramm Kokain nebst Waffen und Munition sicher.

Mannheim/Heidelberg - Schlag gegen die Rauschgiftszene: Bei Durchsuchungen im Rhein-Neckar-Kreis haben Fahnder unter anderem 276 Kilogramm Marihuana, etwa elf Kilogramm Haschisch und 1,6 Kilogramm Kokain sowie zwei scharfe Schusswaffen mit Munition aufgespürt. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag weiterhin mitteilten, stehen zurzeit 13 Verdächtige im Fokus der Behörden. Sie sollen mit den Drogen gehandelt haben.

Nach deren Festnahme am Mittwoch seien mittlerweile sechs mutmaßliche Dealer in Untersuchungshaft, die anderen sieben Verdächtigen sollten noch am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt werden, wie es hieß. Die Gruppe soll nach Angaben der Behörden in wechselnden Besetzungen alleine in der Zeit zwischen Ende März bis Mitte Juni 2020 unter anderem über 800 Kilogramm Haschisch und Marihuana sowie über 40 Kilogramm Kokain gekauft und mit Gewinn weiter abgegeben haben.

Insgesamt 400 Beamte - darunter auch das Spezialeinsatzkommando Baden-Württemberg (SEK) - seien am Mittwoch im Einsatz gewesen, um gegen den mutmaßlichen Drogenring vorzugehen. Bei der Razzia wurden den Angaben zufolge 25 Objekte im Rhein-Neckar-Kreis durchsucht.

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