Je nachdem wieviel Heu sich auf dem Feuer befand, war die Rauchwolke am Schramberger Hasenhäusle am Schlossberghang kleiner oder größer. Und beunruhigte aus der Entfernung so manchen Bürger. Foto: Wegner

Der Verursacher will – wie seit Jahren – alles angemeldet haben, dennoch schickt die Leitstelle einen Löschzug zum Hasenhäusle.

Schramberg - Brennendes Heu am Schramberger Hasenhäusle unweit des Waldfestplatzes der Burgweg- und Brestenbergvereinigung hat am Dienstagnachmittag gegen 15.30 Uhr die Feuerwehr Schramberg zu einem Einsatz veranlasst.

Einen Wiesen- oder Waldbrand vermuteten gleich mehrere Schramberger nachdem sie in der Nordstadt eine große Rauchwolke am Schlossberghang gesehen hatten – und dieser nach Wiesenfeuer riechende Rauch auch in der Innenstadt wahrnehmbar war.

Kontrolliertes Abbrennen von Heu

Indes: Es handelte sich nicht um ein unkontrolliertes Feuer, sondern um ein kontrolliertes Abbrennen von Heu, so dass die angerückte Feuerwehr selbst nicht eingreifen musste und nach einem Gespräch mit dem Grundstücksinhaber wieder abrücken konnte.

"Ich habe das Abbrennen den Behörden gemeldet – so wie in den vergangenen Jahren auch – hieß es seitens des Verursachers. Er habe sowohl beim Ordnungsamt der Stadt Schramberg, wie auch bei der Feuerwehrleitstelle sein Vorhaben angekündigt und Namen, Telefonnummer und Adresse hinterlassen, versicherte er im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten. Auch verbrenne er nicht das erste Mal das von den Wiesen gemähte Heu – und habe dies jedes Mal und auch jetzt "ordnungsgemäß angemeldet". Auch die Polizei habe er immer informiert, betonte er, – in diesem Jahr indes soll der Beamte am anderen Ende der Leitung dies nicht so interessiert haben. Er habe ihn an die Feuerwehrleitstelle verwiesen, dass er dies dort zu melden habe.

Warum die Feuerwehr dennoch alarmiert wurde? Vor Ort konnte der Einsatzleiter der Feuerwehr Schramberg dieses mögliche Missverständnis auch nicht aufklären.

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