Das Fahrzeug konnte nicht mehr gerettet werden – es brannte komplett aus. Foto: Marc Eich

Ein Fahrzeugbrand hat am Montagabend ein Mercedes in Schwenningen zerstört. Dass nicht noch weitere Autos betroffen waren, ist vor allem Ersthelfern zu verdanken.

Geistesgegenwärtig – anders kann man die Aktion eines Mercedes-Fahrers und mehrerer Ersthelfer in Schwenningen nicht bezeichnen. Denn ihrem Tun ist es zu verdanken, dass ein Fahrzeugbrand nicht noch größeren Schaden anrichtete.

 

Der Mann war gegen 17.30 Uhr in der Schluchseestraße mit seinem Mercedes CLK-Coupé unterwegs, als es plötzlich aus dem Armaturenbrett zu rauchen begann, wie es vor Ort hieß. Der Fahrer hielt zunächst am rechten Fahrbahnrand – dann ging alles ganz schnell: Aus der anfänglichen Rauchentwicklung wurde ein Fahrzeugbrand, Flammen schlugen aus dem Motorraum.

Da das Feuer parkende Fahrzeuge bedrohte, legte der Mann gemeinsam mit Anwohnern, die als Ersthelfer einsprangen, selbst Hand an. Sie schoben den brennenden Mercedes auf die andere Straßenseite und verhinderten damit voraussichtlich größeren Schaden. Als die Feuerwehr an der Einsatzstelle ankam, stand das Coupé bereits in Vollbrand – über dem westlichen Teil der Stadt war daher eine schwarze Rauchsäule sichtbar.

Mit einem Rohr dämmte die Feuerwehr die Flammen ein, die sich daher auch nicht auf nebenstehende Hecken und eine Grünfläche weiter ausbreiteten. Den Wagen konnten die Einsatzkräfte hingegen nicht mehr retten, er brannte komplett aus und musste abgeschleppt werden.

Technischer Defekt wohl schuld

Während der Löschmaßnahmen war die Schluchseestraße für den Verkehr gesperrt, davon war auch der Linienverkehr betroffen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen – augenscheinlich kann aber von einem technischen Defekt ausgegangen werden. Zur Höhe des Sachschadens liegen noch keine Informationen vor.