Der „Norma“-Markt wurde im Dezember überfallen. (Archivfoto) Quelle: Unbekannt

Ein 18-Jähriger soll den Norma-Markt in Rottweil mit gezückter Waffe überfallen haben. Jetzt folgt der Prozess. Jetzt wird auch die Höhe der Beute bekannt.

Wegen besonders schweren Raubes mit einer Schreckschusspistole in einem Supermarkt in Rottweil im Dezember beginnt jetzt der Prozess. Das Landgericht Rottweil verhandelt am Dienstag, 19. Mai, ab 9 Uhr in Saal 201 unter dem Vorsitz des Vorsitzenden Richters am Landgericht Münzer ein Strafverfahren gegen einen zum Zeitpunkt der Tat 18-jährigen deutschen Angeklagten.

 

Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, am 17. Dezember vergangenen Jahres im Norma-Markt in Rottweil eine geladene und schussbereite Schreckschusspistole auf den Kassierer am Kassenband gerichtet zu haben, „um diesem gegenüber einen unmittelbar bevorstehenden Angriff auf Leib oder Leben in Aussicht zu stellen“, wie es in der Mitteilung des Gerichts heißt.

Beute von rund 2400 Euro

Infolgedessen habe der Kassierer die Kasse geöffnet, der Angeklagte habe mindestens 2400 Euro entnommen und sei geflohen. Der Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft.

Ein weiterer Termin zur Hauptverhandlung ist für Donnerstag, 21. Mai, angesetzt. Die Verhandlungen sind öffentlich und finden jeweils um 9 Uhr im Saal 201 im Landgericht Rottweil statt. Hierzu sind insgesamt elf Zeugen und ein Sachverständiger geladen. Die 1. Große Jugendkammer ist mit insgesamt zwei Berufsrichtern und zwei Jugendschöffen besetzt.