Bürgermeister Bernhard Haas (Mitte) kämpft mit den Narren um den Rathausschlüssel – und verliert selbstverständlich. Foto: Uwe Ade

Mit dem traditionellen Rathaussturm starteten auch die beiden Dornstetter Narrenvereinigungen der Stadt – die Narrenzunft und die Drillerhansele – in die heiße Phase der Fasnet.

Gemeinsam stürmten am Schmotzigen Donnerstag Schnogaklopfer, Pestbutzen, Kräuter-Greteln und Drillerhansele, Fuchslochweible und Schurkenfänger das Dornstetter Rathaus und zerrten Bürgermeister Bernhard Haas und das gesamte Rathausteam am langen Seil vor das Gebäude.

 

Dort übergab der Schultes nur widerwillig den Rathausschlüssel und damit auch die Macht für die nächsten Tage an die Narrenschar.

„Jetzt isches wieder mal so weit – den Schmotzigen Donnerstag hämmer heut“, riefen Zunftmeister Benni Stahl und Zunftmeisterin Melanie Kirgis an der Spitze der beiden Narrenvereinigungen den Grund ihres Überfalls in Erinnerung.

Fungiert als Schiedsrichter beim Fußball- Dart: Zeremonienmeister Andreas Ammer. Foto: Uwe Ade

Und Benni Stahl kündigte ein Kräftemessen an: „Seit Jahren ist es nun Tradition, worüber ich rede, ihr wisst es schon: das Spiel der Narren gegen die Stadt.“

Diesmal stand mit Fußball-Dart ein besonderes Narrenspiel an, wie Stahl verkündete: „Bernd Haisch sei Dank, können wir euch das bieten, und hoffen, im Fußball habt ihr Rathäusler nur Nieten.“