Das Stadtfest 2026 ist unter dem Motto „Hornberg erleben – gemeinsam feiern im Herzen unserer Stadt“ geplant. Auf dem Foto ist das Stadtfest 2018 zu sehen. Foto: Stadt Hornberg (Archivfoto)

Das für das kommende Jahr geplante Hornberger Ereignis soll zwei Tage dauern, den Zusammenhalt fördern und als Imageträger wirken.

Kommendes Jahr plant die Stadt Hornberg im Juli ein großes Stadtfest in der Innenstadt unter dem Motto „Hornberg erleben – gemeinsam feiern im Herzen unserer Stadt“. Bei der Gemeinderatssitzung stellte Tourist-Info-Leiterin Beate Brohammer Ablaufplanung und Budgetierung vor.

 

Ihren Ausführungen nach wird mit dem gemeinsamen Fest das Schaffen von positiven Erinnerungswerten und die Förderung des Zusammenhalts in der Bevölkerung angestrebt. Nach außen soll die Veranstaltung auch als Imageträger der Stadt wirken und Gäste zu einem Besuch animieren.

Innenstadt soll zur Festmeile werden

Zum Auftakt des Stadtfestes am Samstag ist laut Brohammer musikalische Unterhaltung an zwei Bühnen geboten. „Am Bärenplatz erwartet die Besucher volkstümliche Musik und auf der Felsenbühne wird Rock und Pop gespielt“, kündigte die Tourist-Info-Leiterin an. Am Sonntag soll die ganze Innenstadt zur Festmeile werden. Beginn ist zur frühen Mittagszeit mit einem Gottesdienst auf dem Bärenplatz, dem sich ein buntes Unterhaltungsprogramm für alle Generationen anschließt.

„Das Stadtfest steht nicht für Verschwendung, sondern für Lebensqualität und Zuversicht“, betonte Brohammer. Die Budgetplanung sieht einen Zuschussbetrag von 57 000 Euro vor. Angesetzt sind 32 500 Euro Einnahmen aus unter anderem Standgebühren und Eintritt, denen 89 500 Euro Ausgaben gegenüberstehen. Die Budgetierung enthält erstmals Personalkosten in Höhe von 35 000 Euro, um die Transparenz der Kalkulation zu gewährleisten. „Die inneren Verrechnungen waren in der Vergangenheit immer wieder Thema und deshalb sind sie dieses Mal mit drin“, ergänzte Rechnungsamtsleiterin Simone Mayer.

Bürgermeister Marc Winzer merkte an, dass der Bauhof ohnehin städtische Arbeiten ausführt, also mit anderen Aufgaben beschäftigt wäre, im Falle einer Fremdvergabe, die ebenfalls Geld koste. „Unterm Strich sieht es also so aus, dass im Grunde 22 000 Euro beigesteuert werden“, rechnete Fritz Wöhrle (FW).

So ein Fest sei immer wetterabhängig, meinte Brohammer und entsprechend variieren könnte der Besuch und damit die Summe der Eintrittsgelder. Fraktionskollege Jörg Fehrenbacher fand es gut, dass es bei dem zweitägigen Fest bleibt, statt einer „Light-Version“ von einem Tag. Der Rat signalisierte seine zustimmende Kenntnisnahme der Budgetplanung einstimmig.

So geht es weiter

Noch diesen Monat soll die erste Sitzung vom Festausschuss erfolgen. Im Dezember ist die Buchung von Musik, Darstellungen, Bühnen und Technik anvisiert und im Januar sollen die Vereine angeschrieben werden.