Am Spielball lag es in Weiler nicht. Foto: Eibner

In der 63. Minute am Sonntag hat die Mannschaft des FKB Villingen den Platz des FC Weiler verlassen. Die Vorwürfe der Gäste wiegen schwer.

FKB-Spielertrainer Marko Matosevic behauptet, dass sein Team während der 63 Minuten von Zuschauern und von Spielern des FC Weiler rassistisch beleidigt worden sei. "Ich habe als Spielertrainer meiner Mannschaft versucht, meine Spieler zu beruhigen, aber irgendwann ging es nicht mehr. Deshalb trafen wir die Entscheidung, den Platz vorzeitig zu verlassen", so seine Stellungnahme.

Die Verantwortlichen des FC Weiler wollen sich über die Vorwürfe noch nicht äußern. Sie haben für den Dienstagabend eine außerordentliche Vorstandssitzung einberufen und wollen zunächst den Bericht des Schiedsrichters abwarten.

Der Unparteiische Jens Wilke (Rietheim) hat die rassistischen Beleidigungen nicht wahrgenommen und dementsprechend auch nicht in seinem Spielprotokoll erwähnt. Er notierte die Gelb-Rote Karte gegen FKB sowie offenbar den Aspekt, während des Spiels von einigen FKB-Spielern verbal bedrängt worden zu sein. Schiedsrichter-Obmann Tobias Doering bestätigt den Inhalt des Protokolls. Beim Zeitpunkt des Abbruchs stand es 4:0 für den FC Weiler.