In der Osterzeit steht das Kreuz als Heilszeichen im Mittelpunkt der Liturgie und des christlichen Glaubens. Seiner einstigen Bedeutung als Wegkreuz wird seit geraumer Zeit das Feldkreuz an der Lehmgrubenstraße in Rangendingen wieder mehr gerecht. Bei einem Gewittersturm im vergangenen Sommer war die Linde hinter dem Kleindenkmal so schwer beschädigt worden, dass sie im Februar vom Gemeindebauhof gefällt werden musste. Die Linde stand unter Denkmalschutz, weswegen die Rodung in Abstimmung mit dem Denkmalamt vorgenommen worden war. Jetzt ist das freistehende Kreuz von der Straße aus nun wieder in seiner einstigen Erhabenheit am früher höchsten Punkt des Ortes ersichtlich. Das Kreuz ist eine Stiftung der ledigen Schwestern Katharina und Magdalena Schäfer und wurde 1910 aufgestellt. Die Inschriften lauten: "Im Zeichen des Kreuzes wirst du siegen" und "Durch das Zeichen des Kreuzes bewahre uns vor unseren Feinden". Das Kreuz aus rotem Buntsandstein trägt einen Christuskörper aus Eisenguss. Foto: Beiter