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Rangendingen Obstbauern verkaufen jede Menge Apfelsaft

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Bei der Apfelernte des Obst- und Gartenbauvereins Rangendingen im Krummbrückle halfen auch wieder viele Kinder mit. Foto: Beiter Foto: Schwarzwälder Bote

Vieles hat Corona dieses Jahr vermiest. Dass es eine gute Obsternte gab, konnte das Virus aber zum Glück nicht ändern. Um ihre Äpfel kümmerten sich die Mitglieder des Obstbauvereins Rangendingen. Den Ertrag wollen sie diesen Freitag und nächsten Mittwoch verkaufen.

Rangendingen. Sicher: die Gartenarbeit oder das Werkeln auf der eigenen Obstwiese war wohl eine der Tätigkeiten, die von all den Einschränkungen zur Corona-Pandemie mit am wenigsten beeinträchtigt wurden. Und doch war auch für den Obst- und Gartenbauverein in Rangendingen das Jahr 2020 kein Jahr wie jedes andere und mit einigen Veränderungen und mehreren Absagen behaftet, wie dessen Vorsitzender Manfred Beiter erklärt.

Der Blütenrundgang im Mai, der mittlerweile sehr beliebte Gartentreff im Frühjahr und sogar der Pflanzschnitt auf der Hochzeitswiese im März – alle diese Veranstaltungen seien bedingt durch die Corona-Pandemie abgesagt worden. Und weil es jetzt mit den verschärften Bestimmungen der vergangenen Tage mit dem Mostfest auch noch die zeitlich im Jahr letzte und wohl auch beliebteste Veranstaltung des Vereins traf, gingen den Obstbauern in diesem Jahr praktisch gänzlich alle üblichen Einkommensquellen flöten.

Die einzigen Einnahmen flossen somit bisher aus den Mitgliedsbeiträgen in die Kasse. Doch angesichts eines Jahresbetrags von acht Euro fällt diese Summe vergleichsweise gering aus.

"Die Einnahmen fehlen natürlich", sagt deswegen Manfred Beiter – auch wenn es sich natürlich nicht um Riesensummen handle und der Verein auch über ein bescheidenes Finanzpolster verfügt. Doch: "Geld tut immer gut!" Auch dies ist eine Seite der Wahrheit, die auch für die Obstbauern zutrifft. Schließlich hat auch dieser Verein laufende Kosten, die gedeckt sein wollen. Und zumal sie in normalen Jahren auch eine sehr erfolgreiche Jugendarbeit betreiben. Auch diese ist natürlich nicht zum Nulltarif zu haben, selbst wenn es sich in diesem Bereich sicher nicht um "Riesensummen" handeln dürfte. Schließlich basiert die gesamte Arbeit auf dem Ehrenamt der Mitglieder.

U mso erfreulicher für die Obstbauern ist deshalb, dass sie nach dem Totalausfall des vergangenen Jahres von ihrer vereinseigenen Anlage im Krummbrückle eine sehr gute Ernte einfahren konnten. Bei den Sammelaktionen an zwei Samstagen lasen sie insgesamt vier Tonnen Äpfel auf, deren Saft am Freitag in der Lohnmosterei in Owingen abgefüllt wurden.

Sammelaktionen im Herbst sind Teil der Jugendarbeit des Vereins

Mit dabei waren neben den fleißigen Mitgliedern auch wieder rund zehn Kinder. Denn auch die Sammelaktionen im Herbst sind Teil der Jugendarbeit des Vereins – und dazu ein recht erfolgreicher, wie die Resonanz der vergangenen Jahre zeigt. Für die Helfertruppe gab es am Ende Rote vom Grill und etwas zu trinken – und für die Kinder auch eine Fünf-Liter-Box mit frischem Apfelsaft.

Den Rest der Apfelernte wollen die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins bei zwei Verkaufsterminen am kommenden Freitag, 23. Oktober, sowie am Mittwoch, 29. Oktober, jeweils von 18 bis 19 Uhr am Vereinsschuppen an die Bevölkerung zum Preis von 7 Euro für die Fünf-Liter-Box und 11 Euro für zehn Liter abgeben.

Dieser Verkauf findet normalerweise immer parallel zum Mostfest statt. Weil dieses aber ja bekanntlich ausfällt, sind die Obstbauern froh, wenigstens so ein paar Euro in die Vereinskasse zu bekommen. "Und das Obst von unserer Apfelwiese ist damit auch sinnvoll verwertet", meint Manfred Beiter.

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