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Rangendingen Starker Nachhall in Klassenzimmern

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Auch im Flur der Hirrlinger Schule ist es zu laut. Der Raum soll eine Schallschutz-Decke erhalten.Foto: Beiter Foto: Schwarzwälder Bote

Unabhängig von der geplanten Erweiterung der Hirrlinger Schule soll die Belastung für den Schulbetrieb gesenkt werden. Im "Mittelbau" werden für den Lärmschutz und bei der Elektroinstallation deshalb Sanierungsarbeiten durchgeführt.

Hirrlingen. Die Defizite bei der Akustik in mehreren Klassenzimmern seien seit längerem bekannt und würden den Unterricht für das Lehrpersonal, aber auch für die Schüler nahezu unerträglich machen, führte Bürgermeister Christoph Wild am Dienstag in der Gemeinderatssitzung aus. Insgesamt sind zwei Klassenräume, der Flur sowie der Musiksaal betroffen.

Dass in den Klassenräumen tatsächlich ein "extrem starker Nachhall und dadurch ein hoher Geräuschpegel" wahrzunehmen ist, bestätigte Architekt Frank Schillinger vom gleichnamigen Architekturbüro aus Rottenburg. Abhilfe würde eine Akustik-Decke aus Gipskartonplatten schaffen. Parallel dazu prüft das Büro, ob es günstigere Möglichkeiten gibt.

Für eine weitere, noch drängendere Maßnahme an der Schule sind bereits Haushaltsmittel bereitgestellt: Die Elektroinstallation im Erdgeschoss des Mittelbaus sei noch ohne jegliche Modernisierung im Originalzustand aus den 1950er Jahren, so Wild. Sowohl die Schaltschränke mit Keramik-Sicherungen wie auch die zweiadrige Kabelführung bezeichnete Architekt Schillinger gar als "grenzwertig". Aus Sicherheitsgründen sei beides dringend auszutauschen. Dabei werde auch geprüft, inwieweit EDV-Leitungen mitverlegt werden können oder müssen.

Kosten stehen im November fest

I n Anbetracht der erforderlichen Arbeitsabläufe sei es sinnvoll, die beiden Maßnahmen in einem Zug durchzuführen. hieß es weiter. Was bedeutet, dass die Maßnahme erst im Haushaltsjahr 2021 durchgeführt werden kann, weil zusätzlich zu den im Haushaltsplan 2020 für die Elektroarbeiten eingestellten 50 000 Euro weitere Mittel bereitgestellt werden müssten. Wie hoch die Gesamtkosten für die Sanierung ausfallen, berichtet das Architekturbüro dem Gemeinderat in dessen Novembersitzung. Die Arbeiten sollen schrittweise in den jeweiligen Ferienzeiten erfolgen, sodass eine Behinderung des Schulbetriebs weitgehend vermieden werden könne, versprach Schillinger. Im Zuge der Sanierung würden auch die Wände neu gestrichen sowie Rollladenkästen gedämmt und teilweise rückgebaut. Die Planungsleistungen wurden an das Büro Schillinger vergeben.

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