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Rangendingen Nach Typisierungsaktion: Angi bedankt sich

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Angela Wehrmann hat auf Instagram mittlerweile 4000 Abonnenten, bei denen sie sich nach der Aktion in einem persönlichem Video bedankt hat. Foto: Screenshot Instagram

Rangendingen - Eine Woche nach der Typisierungsaktion für Angela Wehrmann, die an akuter Leukämie erkrankt ist, heißt es weiter warten: In vier bis sechs Wochen liegen die Ergebnisse vor. Dann sind die rund 1200 neu bestimmten Personen in der Spenderdatei der DKMS zu finden und stehen weltweit Patienten zur Verfügung.

Wehrmann, die von ihren Freunden liebevoll Angi genannt wird, teilt ihren Kampf mit der Krankheit indes weiterhin auf Instagram. Dort hat sie mittlerweile 4000 Abonnenten, bei denen sie sich nach der Aktion in einem persönlichem Video bedankt hat. Die Aufnahme hat sie im Krankenhaus mit ihrem Handy gemacht: Angi liegt im Bett, blickt in die Kamera, spricht alle Helfer direkt an, bedankt sich mehrmals. Sie sagt, das Ganze habe sie überwältigt und sie sei fassungslos.

In einem zweiten Video gibt die Rangendingerin wieder Einblicke in ihren Gemüts- und körperlichen Zustand: "Ich bin schlapp, unruhig, alles auf einmal." Einen Tag später schreibt Angi zu einer Aufnahme, auf dem ihr Gesicht traurig und ernst zu sehen ist, sie sei deprimiert, vermisse ihre Familie. "Warum ich?", schreibt sie. Als sie das Wochenende dann mit ihrer Familie verbringt, postet die Kämpfernatur wiederum zu dem Bild, auf dem sie breit lächelt: "Bin so glücklich". 

Einen passenden Stammzellen-Spender zu finden, ist "die Suche nach der Nadel im Heuhaufen", erklärt Yvonne Renz von der DKMS. Mit der Aktion in Rangendingen ist Renz äußerst zufrieden, die Erwartungen seien übertroffen worden. Geldspenden sind an dem Tag in der Höhe von 19.000 Euro reingekommen, dazu kommt noch der Erlös des Kaffee- und Kuchenverkaufs. Im Vorfeld zur Typisierungsaktion waren 35.000 Euro gespendet worden, jetzt fehlten noch knapp 10.000 Euro zum Ausgleich der Kosten, so Renz. Sie ist zuversichtlich, dass diese Summe noch aufgetrieben wird.

Die DKMS macht nun auch auf ihrer Facebook-Seite sowie der Homepage auf Angis Schicksal aufmerksam. Man habe Angi dahingehend angesprochen, eben weil die Erkrankte so offen mit ihrem Schicksal umgehe, so Renz.

Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahren alt ist, kann sich bei der DKMS (Tübingen, Telefon 07071/9430) als potenzieller Stammzellspender registrieren lassen. Einmal aufgenommene Daten stehen auch weiterhin weltweit für Patienten zur Verfügung. Auf der DKMS-Seite finden sich auch Spendeninfos.

 
 

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Klaus Stopper

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