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Rangendingen Kinder leben wieder im Feriendorf

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Die sieben bis Kinder bis 13 Jahre packen in Rangdengcity selbst mit an. Sie haben eigene Berufe und verdienen dabei "Rangels", eine Währung des Feriendorfes, mit denen unter anderem an der Saftbar und in einem Kaufhaus eingekauft werden kann. Foto: Archiv Foto: Schwarzwälder Bote

Nächste Woche ist es wieder so weit: Das Ferienspieldorf "Rangdengcity" startet am Montag, 26. August, und geht bis Freitag, 30. August. Die schon hohe Anfrage mit 100 Teilnehmern vom vorherigen Jahr wird dieses Jahr übertroffen: 120 Kinder sind angemeldet.

Rangendingen. Rückblick: Nachdem die Ferienspielwoche vor zwei Jahren nicht gut lief und sich gerade einmal 17 Kinder angemeldet hatten, haben die Organisatorinnen Ann Katrin und Jennifer Schilling beschlossen, das Konzept zu überarbeiten. Mit der Resonanz für das neue Programm unter dem Motto "Rangdengcity" sind die beiden sehr zufrieden.

Anstatt die Ferienspiele aufzugeben, haben sich die Schwestern auf die Suche nach Inspiration gemacht. Bei der Stadt Rottweil wurden sie fündig. Im engen Austausch mit dem dortigen Jugendbüro haben sie das neue Programm für die Ferienspiele entwickelt. Der Erfolg in vergangenen Jahr gab den Schilling-Schwestern Recht.

Gemeinde bezuschusst den Ferienspaß, die Eltern zahlen nur einen kleinen Beitrag

Wie wird der Ferienspaß finanziert? Die Eltern steuern nur einen kleinen Beitrag bei. Für das erste Kind einer Familie müssen 60 Euro bezahlt werden, ab dem zweiten Kind kostet die Teilnahme jeweils 55 Euro. Der Rest kommt vor allem von der Gemeinde Rangendingen. Viele Firmen aus der Umgebung unterstützen das Kinderspiel-Erlebnis mit Spenden. Von den Vereinen werden beispielsweise Zelte und Pavillons aufgestellt und abgebaut. Das Gelände der alten Schule und das vom Jugendhaus dient als Platz für das Dorf.

Dieses Jahr gibt es bei den Teilnehmern auch eine Neuerung: Nur 90 der 120 Teilnehmer sind Kinder im Alter von sieben bis 13 Jahren. Die anderen 30 sind von der sogenannten Frühbetreuung. Sie werden also erst noch eingeschult. Dafür begleiten sie fünf Schulfachkräfte.

Am Montag, 26. August, öffnet sich das Tor zu "Rangdengcity" um 9 Uhr und bleibt täglich bis 16 Uhr geöffnet. Im neuen Konzept wird ein geschlossener Ort vorgesehen. Das heißt, die etwa 30 Betreuerinnen und Betreuer haben die Kinder immer im Blick, auch während der Mittagspause.

Auch Ausflüge und Thementage stehen im Feriendorf auf dem Programm

Ob es wie vergangenes Jahr wieder Pizza geben wird? Wenn sie dann am Nachmittag aus ihrer kleinen Gemeinde zurück nach Hause in die große gehen, müssen sie sich vorher bei dem Aufsichtspersonal abmelden. "Das gibt auch den berufstätigen Eltern, die ihre Kinder dort hinschicken ein gutes Gefühl", so Ann Katrin Schilling.

Die Kinder lernen in der Zeit viel in ihrer Klein-Kommune. So bekommen sie beispielsweise einen Einblick in das Erwachsenenleben und gründen eine eigene Gemeinde, die sie auf spielerische Art selbst gestalten werden. Das heißt, sie werden eigene Berufe haben und in der Spielwährung "Rangels" eigenes Geld verdienen. Von dem Verdienst können sie sich dann etwas aus der Saftbar, dem Kaufhaus oder von anderen Stationen gönnen.

Auf dem Programm stehen auch noch Ausflüge sowie verschiedene Thementage und ein breit gefächertes Bastel- und Spieleangebot.

Vergangenes Jahr wurden im Kaufhaus Nagelbilder, bunt bemalte Teller, Batik-T-Shirts und Armbänder verkauft.

Das Feriendorf ist also für alle gewinnbringend: Die Kinder, wobei jedes ein "Rangdengcity-T-Shirt" erhält, lernen spielend Neues, treffen vielleicht Freunde oder finden neue. Die Eltern sind, vor allem wenn sie berufstätig sind, sehr froh über das Angebot und die Organisatorinnen freuen sich, dass ihr neues Konzept so super läuft.

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