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Rangendingen Kampf gegen Leukämie: Angi hat einen Stammzellenspender

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Auf ihrem letzten Instagram-Post ist Angela Wehrmann lächelnd zu sehen. Foto: Screenshot Instagram

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Rangendingen - Für die an Leukämie erkrankte Angela Wehrmann gibt es wohl einen Spender. Auf ihrer Instagram-Seite, auf der sie ihren Kampf mit der Krankheit teilt, heißt es: "Ich habe einen Spender! Neu in die Datenbank reingekommen, anscheinend ein Spender mit 90 prozentiger Übereinstimmung. Es ist kein Zwillingsspender, aber er reicht aus um zu transplantieren." "Die Transplantation ist in ungefähr sechs bis acht Wochen geplant", erzählt Angi auf Nachfrage. Der Spender könne aber immer noch einen Rückzieher machen.

Die Nachricht zaubert der 32-Jährigen ein Lächeln ins Gesicht:

Informiert worden sei die 32-Jährige von ihrem behandelnden Tumor-Spezialisten in Tübingen, erklärt Nevena Bialowas, Pressesprecherin der DKMS-Zentrale in Köln. Dass jemand aus der Rangendinger Typisierungsaktion der Spender sei, sei aber extrem unwahrscheinlich.

Was keineswegs heißen soll, dass die vom Rangendinger Sportverein initiierte Hilfsaktion umsonst war. Unter dem Motto "Gemeinsam für Angi und andere" hatte der Verein für die zweifache Mutter am 29. April eine Typisierungsaktion auf die Beine gestellt, die alle Erwartungen übertraf: 1258 Menschen ließen sich in der Festhalle als potenzielle Stammzellenspender registrieren.

Und das ist auch gut so. Denn die Suche nach einem geeigneten Stammzellenspender für Patienten wie Angela Wehrmann ist alles andere als einfach. Eine Übereinstimmung der erforderlichen Merkmale sei extrem selten, erklärt die DKMS-Pressesprecherin. Dazu gebe es unterschiedliche Dateien, in manchen Fällen werden weltweit gesucht. Und eben deshalb sei es auch so wichtig, dass sich möglichst viele Menschen typisieren lassen. Mehr potenzielle Spender erhöhen die Chancen auf einen Treffer. Der Arzt wähle dann aus, welche Spende genommen werde. "Die in Tübingen sind sehr erfahrene Spezialisten, auf deren Urteil kann man sicher vertrauen", so die Pressesprecherin.

Es ist also durchaus möglich, dass eine Stammzellenspende buchstäblich am anderen Ende der Welt entnommen wird. "Dann nehmen speziell ausgebildete Personen diese Spende im Krankenhaus in Empfang und transportieren sie in Spezialbehältern beispielsweise von Melbourne im Flugzeug und per Zug bis nach Tübingen", erklärt sie.

Angela Wehrmann wird zunächst nicht erfahren, wer ihr diese wichtige Hilfe geleistet hat. Die DKMS ist gesetzlich verpflichtet, eine zweijährige Anonymitätszeit zu garantieren. "Wir leiten zwar Briefe zwischen Spender und Empfänger hin und her", berichtet sie, aber jeder werde aufmerksam daraufhin durchgelesen, ob er Hinweise auf die Identität gebe, "und wenn das so ist, müssen wir diese Stellen schwärzen, so will es das Gesetz".

Doch auch wenn Angela Wehrmann vorerst wohl nicht erfahren wird, wer ihr da hilft: Der jungen Frau zaubert die Nachricht ein Lächeln ins Gesicht. Seit Monaten schildert sie ihren Überlebenskampf auf Instagram. Auch die gute Nachricht vom Spender teilt sie mit ihren zahlreichen Followern. Und die freuen sich mit ihr. steffi._.xoxoOh schreibt: "Mein Gott, wie toll. Ich freue mich so sehr für euch alle. Hab Gänsehaut und Tränen in den Augen! Ich wünsche euch von ganzem Herzen, dass alles wieder gut wird."

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