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Rangendingen "Eine aufregende und witzige Zeit"

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In der zweiten Woche lernten die Teilnehmer des internationalen Jugendcamps in Rangendingen auch die andere Seite des Aprilwetters mit Schnee und Regen kennen. Wir sprachen mit Jonas Eidams (Mitte), einem der beiden Teamer der Gruppe. Foto: Beiter Foto: Schwarzwälder-Bote

Rangendingen. 16 Jugendliche und junge Erwachsene aus der ganzen Welt haben in den vergangenen zwei Wochen im Rahmen eines internationalen Workcamps am Rangendinger Stausee den Barfußpfad wieder hergerichtet. In diesen 14 Tagen arbeiten die jungen Menschen täglich gemeinsam mit den Arbeitern des Gemeindebauhofs, buddeln, transportieren Aushub und Splitt und verlegen die Beläge. In ihrer Freizeit bleibt aber auch Zeit, die Gegend, vor allem aber auch Rangendingen und dessen Einwohner, kennenzulernen. Wir sprachen mit Jonas Eidams, einem der beiden Teamer, über seine Erfahrungen.

Was sind die Gründe, anstatt zwei Wochen die ­Semesterferien oder den Urlaub zu genießen, an einem solchen Workcamp teilzunehmen?

Ein Grund ist sicher, dass man als junger Mensch unheimlich viele Erfahrungen dabei sammeln kann. Außerdem ist es eine gute Gelegenheit, neue Kontakte und sogar Freundschaften zu knüpfen. Für die ausländischen Teilnehmer stellt es zudem einen Reiz dar, ein neues Land kennenzulernen. Für alle ist es spannend und inspirierend, mit so vielen jungen Menschen aus der ganzen Welt und aus anderen Kulturkreisen zusammenzuarbeiten und zu leben.

Mit welchen Vorstellungen kommen die Teilnehmer in den Camps an? Und wie verändert man sich in ­diesen zwei Wochen?

Jeder der Teilnehmer bringt eine gewisse Offenheit mit, hat ein hohes Maß an Interesse und natürlich auch große Lust auf die Gruppe und das Erlebnis. Es erwarten einen sehr vielfältige Eindrücke, beispielsweise vom Essen, aber natürlich auch Geschichten aus anderen Ländern und vielleicht sogar andere Wertvorstellungen aus den verschiedenen Kulturkreisen, aus denen die Teilnehmer kommen. Definitiv wird man in dieser Zeit sensibilisiert für diese anderen Wertvorstellungen, aber auch für andere Denkmuster und Verhaltensweisen. Sicher muss man nicht immer allem zustimmen, doch auf jeden Fall entwickelt man ein größeres Verständnis für andere Positionen.

Kann man Jugendlichen oder jungen Menschen die Teilnahme an einem ­solchen Workcamp ­empfehlen?

Definitiv ja, weil es einen positiven Teil zur Persönlichkeitsentwicklung leisten kann und man daran wächst, auch einmal über den eigenen Tellerrad hinauszuschauen. Es verbessert und stärkt das Verhalten in Gruppensituationen. Doch am meisten würde ich es empfehlen, weil es einfach Spaß macht, Menschen aus der ganzen Welt kennenzulernen. Die meisten besuchen ein Workcamp, weil es eine schöne, aufregende und auch witzige Zeit ist.

Wer kann an einem solchen internationalen Workcamp teilnehmen und wie kann man sich dafür bewerben?

Für solche Kurzzeit-Freiwilligendienste in Deutschland gibt es verschiedene Angebote und Anbieter, meist Vereine, auch hier in der Region. Unser Workcamp in Rangendingen wird organisiert vom ijgd, dem Verein für Internationale Jugendgemeinschaftsdienste. Es gibt schon Angebote ab 14 Jahren, doch die meisten setzen ein Alter von 16 Jahren voraus. Viele dieser Einrichtungen sind zudem im Netzwerk "Alliance of European Voluntary Service Organisations" zusammengefasst, auf dessen Homepage alliance-network.eu man auch Workcamps und Freiwilligendienste im Ausland findet.  Die Fragen stellte Roland Beiter.

Ihre Redaktion vor Ort Hechingen

Klaus Stopper

Fax: 07471 9874-21

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