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Rangendingen Ein Ventilator sorgt jetzt für frischen Wind

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Die Mitglieder des Jura Bietenhausen sind stolz auf die gelungene Renovierung ihres Jugendraums im Dachgeschoss des ehemaligen Waaghäusles. Foto: Beiter Foto: Schwarzwälder Bote

"Wir sind froh, dass wir uns endlich wieder treffen können." Die Mitglieder des Jura in Bietenhausen haben nach der Corona-Zwangspause jetzt die Sanierung ihres Treffpunkts abgeschlossen.

Rangendingen-Bietenhausen. Draußen vor dem Eingang brutzelt das Vesper auf dem Jura-Grill – Mittagspause beim Jugendraum. Die Mitglieder sind trotz Ferien und Urlaub schon seit dem frühen Morgen am Arbeiten. "Wir wollen heute mit den letzten Arbeiten fertig werden", erzählt Tim Leins. Noch ein paar Kleinigkeiten, dann können sie sich endlich wieder in ihrem Heim treffen. Um dies trotz Corona jetzt wieder zu ermöglichen, haben sie kürzlich mit der Gemeinde ein Hygiene-Konzept aufgestellt.

Vor dem Haus sind zwei Anhänger mit alten Möbeln und Unrat gefüllt, die beim Ausmisten des Jugendraums zusammen kamen und im Garagen-Lagerraum des ehemaligen Waaghäusles abgestellt waren. An diesem Tag wollen sie noch die Schienen am Boden des Garagentores neu betonieren. "Dann sind wir fertig", sagt Tim Leins glücklich.

Drinnen im Dachgeschoss des ehemaligen Waaghäusles sieht es richtig proper aus. Die Ledersofas sehen fast aus wie neu, "sind aber gebraucht und wurden uns von Leuten aus dem Ort zur Verfügung gestellt", sagt Leins. Zwei fleißige Künstlerinnen sind damit beschäftigt, das Wand-Tattoo hinter den Sofas fertigzustellen. "Wir haben alles neu gestrichen, unsere Bar-Theke hergerichtet und eine neue Beleuchtung sowie einen Ventilator eingebaut", zählt Leins auf.

Dass die Gemeinde den Boden erneuern und eine neue Eingangstür einbauen ließ, ist laut Ortsvorsteher Josef Pfister ein wichtiges Signal an die Jugendlichen, dass man hinter ihnen stehe. Das findet Pfister richtig toll.

Die Renovierung hat sich wegen Corona in die Länge gezogen

"Die Jugendlichen bringen sich gut in den Ort ein und wir haben ein echt gutes Miteinander", lobt er die rund 20 Jura-Mitglieder. Es herrsche ein sehr offenes Verhältnis zwischen ihnen und der Ortschaftsverwaltung. "Wenn es etwas gibt, dann besuchen sie mich in meiner Sprechstunden."

Die Renovierung des Jugendraums hat sich wegen der Corona-Pandemie und des Versammlungsverbots ziemlich in die Länge gezogen. Die Einrichtung war seit März geschlossen. Eigentlich hätten sie zum 30. Jubiläum des Jura mit den Arbeiten längst fertig sein wollen, sagt Leins.

Das zweitägige Fest dazu mit Fotoausstellung, einem Gottesdienst und dem Mittagstisch am Sonntag hätten die Jungs und Mädels gerne im Juli gefeiert. Doch nun muss alles auf das kommende Jahr verschoben werden. Bei der Einweihung vor 30 Jahren habe Pfarrer Norbert Dilger die damals neue Jugendeinrichtung im Ort gesegnet. "Vielleicht klappt das ja im nächsten Jahr auch wieder", hoffen sie.

Dem Jugendraum gehören derzeit rund 20 Jugendliche an. Für die Organisation ist ein siebenköpfiger Ausschuss zuständig. Die beiden Vorsitzenden sind Tim Leins und Jonas Eberhart. Die Jugendlichen engagieren sich auch innerhalb der Ortschaft.

Am Vorabend zum 1. Mai stellen sie den Maibaum auf und organisieren im Dezember das Nikolausfeuer. Außerdem beteiligen sie sich seit mehreren Jahren am traditionellen Bietenhausener Weihnachtsbasar.

Im vergangenen Jahr haben sie außerdem einen Hüttenaufenthalt für alle organisiert. "Da waren wir zwei Tage im Schwarzwald", sagt Tim Leins. Doch das brauchts dieses Jahr nicht, denn jetzt freuen sich die Jungs und Mädels im Alter zwischen 15 und 22 Jahren erst einmal darauf, wieder in ihrem neu hergerichteten Jugendraum chillen zu können.

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