Hier kanns gefährlich werden. Die Einmündung von der Talstraße in die Straße zum Steinbruch ist wegen der unübersichtlichen Kurve eine Gefahrenstelle.  Foto: Beiter Foto: Schwarzwälder Bote

Autos sind auf der Gemeindeverbindungsstraße bei der Kläranlage in Bietenhausen zu

Autos sind auf der Gemeindeverbindungsstraße bei der Kläranlage in Bietenhausen zu schnell unterwegs. Ein Bürger aus Bietenhausen hat nachgefragt. Auch in anderen Straßen im Ort gibt es Probleme.

Rangendingen-Bietenhausen. Die Einmündung von der Talstraße in die Straße zum Steinbruch und weiter nach Wachendorf gilt in Bietenhausen als Gefahrenstelle. Ob denn dort nun etwas geschehe, wollte Gerhard Albus in der Sitzung des Ortschaftsrates am Montag wissen.

Der Ortschaftsrat hatte sich bereits vor einem Jahr mit der Kreuzung beschäftigt, erinnerte Albus. Er sehe dort von seinem Wohnhaus aus sehr gut hinunter ins Starzeltal und stelle dabei immer wieder fest, wie schnell auf dem Straßenabschnitt trotz der unübersichtlichen Einmündung aus dem Ort hinaus gefahren werde.

Reinhold Beuter fügte hinzu, dass die Stelle vor allem auch für Radfahrer brenzlig werden könne, wenn aus Richtung Wachendorf ein Auto schnell um die Kurve gefahren komme. "Ein Unfall ist da fast unvermeidlich", so seine Meinung.

Eine Verkehrsschau habe in diesem Bereich bereits stattgefunden, entgegnete Ortsvorsteher Josef Pfister. Er pflichtete den beiden Rednern allerdings bei, dass im Einmündungsbereich eine Geschwindigkeitsreduzierung dringend angezeigt sei. "70 wäre machbar", meinte er, zumal auf der gegenüberliegenden Straßenseite bei der Kläranlage ein Schutzstreifen für Radfahrer ausgewiesen werden soll.

Dafür sei allerdings das Regierungspräsidium zuständig. "An der Stelle spielen viele mit." Jetzt sei erst mal abzuwarten, was die Verkehrsbehörden daraus machten. Bürgermeister Manfred Haug, der in der Sitzung anwesend war, versprach das Thema in einem Gespräch in dieser mit dem Verkehrsamt anzusprechen. Der Termin finde noch in dieser statt.

Aus dem Ortschaftsrat wurde vorgeschlagen, die Geschwindigkeitsmessanlage, mit welcher lange Zeit in der Rottenburger Straße gemessen wurde, in dem Kreuzungsbereich gegenüber der Kläranlage aufzustellen. Allerdings ist vorgesehen, mit der Anlage die Geschwindigkeit in der "Neue Straße" zu messen.

Probleme bereitet laut Isabella Bilger auch immer wieder die Parksituation am Lädle in der Busstraße. Dort sei es kürzlich beinahe zu Handgreiflichkeiten zwischen einem Einkäufer und einen Anwohner gekommen, berichtete sie. "Es eskaliert so langsam." Abhilfe könnte ein beidseitiges Parkverbot in der sehr beengten Busstraße schaffen. Umgesetzt werden könnte es mithilfe von Sperrstreifen auf der Fahrbahn.

Gefährlich ist es auch in der Kleinfelderstraße, weil dort seit längerem eine Straßenlaterne nicht mehr brenne, sagte Ratsmitglied Reinhold Beuter. Durch die defekte Lampe werde ein bereits bestehender nicht beleuchteter Bereich noch vergrößert. Besonders für den Zeitungsausträger sei dies gefährlich, weil dieser geradezu in "ein schwarzes Loch tappe", so Beuter.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: