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Rangendingen "Bachkuche" soll gerichtet werden

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Der Ortschaftsrat Höfendorf wurde von Gemeindebäckerin Anja Eger in der Backküche empfangen. Dort muss die Decke gestrichen werden. Fotos: Beiter Foto: Schwarzwälder Bote

Was sind die drängenden Themen in Höfendorf? Der Ortschaftsrat machte sich auf den Weg durch den Ort, um sich die zukünftigen Baumaßnahmen anzusehen.

Rangendingen-Höfendorf. Zum Ortsrundgang im Herbst konnte Ortsvorsteher Gerd Beiter auch den scheidenden Bürgermeister Johann Widmaier begrüßen.

Feuerwehrhaus

Die wohl brennendste Baumaßnahme im Ort wurde gleich zu Beginn angesteuert. Noch in diesem Jahr könnten die Rohbauarbeiten für den Um- und Anbau des Feuerwehrhauses vergeben werden, gab Widmaier bekannt. Das Baugesuch habe den Gemeinderat durchlaufen, die Ausschreibung sei vorbereitet. Derzeit warte man auf die Genehmigung der Hechinger Bauaufsichtsbehörde.

Die Maßnahme ist mit 345 000 Euro veranschlagt. 45 000 sind als Zuschuss bewilligt. Im neuen Anbau sollen zwei Umkleidekabinen entstehen – je eine für Männer und Frauen. Dies sei zwar nirgends gefordert, hieß es. So sei die Abteilung aber gerüstet, sollte dort eine Frau ihren Dienst antreten wollen. Durch den Wegfall der alten Umkleide kann die Fahrzeugbox verlängert werden, um den Mannschaftstransportwagen besser unterzubringen. Außerdem werden die Tore erneuert.

Spielplatz

Auf dem Spielplatz fehlt ein geräumiger Sandspielplatz. Bisher können die Kinder nur im Sandbereich vor der Rutsche "sandeln", was als gefährlich angesehen wird. Die Räte entschieden, den Sandkasten mittig zwischen den anderen Spielgeräten zu platzieren. Dass er in der vollen Sonne liegt, wurde sogar als Vorteil gesehen. Vielen Eltern sei der Spielplatz wegen der vielen Bäume in den kühleren Jahreszeichen zu schattig.

Friedhofsmauer

Der Putz auf der Straßenseite der Friedhofsmauer blättert ab. Die Mauer ist dadurch sehr "unansehnlich" geworden, beanstandet der Rat. Deshalb ist es dessen Wunsch, die Mauer zu sanieren. Das Angebot eines Gipsers liege bereits vor, sagte Beiter. Weil auch die Abdecksteine und Abflussrinnen sehr marode sind, soll auch Steinmetz Elmar Strobel die Mauer in Augenschein nehmen.

Wahrscheinlichster Grund für den bröckelnden Putz ist im Winter das mit Salz belastete Spritzwasser von der direkt an der Mauer vorbeiführenden Landstraße. Durch den geringen Abstand zur Straße sei es verkehrstechnisch kaum möglich, dort als Schutz für die Mauer eine Abschirmung anzubringen.

Kapellenweg/Kesslerstraße

Eine Erneuerung des durch die Baumaßnahme hinter der Kirche stark in Mitleidenschaft gezogenen Fahrbahnbelags in der Kesslerstraße wird zurückgestellt. Die Maßnahme mache erst Sinn, wenn auch die Situation im Kapellenweg geklärt sei, sagte der Bürgermeister. Im Zuge der Fahrbahnerneuerung müsste auch der Kanal in den beiden Straßen untersucht und gegebenenfalls saniert oder erneuert werden, so Widmaier.

Das Gemeindegrundstück Kapellenweg 7 soll einen Schotterbelag erhalten, um die Zufahrt zu der dahinterliegenden Scheune zu erleichtern. Dann könnte dort auch der Jugendraum seinen Wurstwagen abstellen. Allerdings zeigte der Bürgermeister großes Unverständnis, dass das Grundstück derzeit dazu benutzt wird, "Unrat" und alte Fahrzeuge dort abzustellen. "Das kann nicht sein", stellte er klar.

Backküche

In der Gemeindebackküche wurden die Räte von Gemeindebäckerin Anja Eger empfangen. Sie konnte berichten, dass das Interesse am Brotbacken in Höfendorf nach einem Einbruch vor zwei Jahren wieder stark wachse. Mittlerweile kämen auch Personen aus Rangendingen und Hart nach Höfendorf zum Backen, so Eger. Das Interesse sei so groß, dass mittlerweile sogar wieder ein "zweiter Schuss" eingeführt werden konnte. Dadurch habe sie wieder ausreichend Kapazitäten für weitere Brote, warb die ehrenamtliche Bäckerin für weitere Kunden.

Die Höfendorfer Backküche konnte auch während der Corona-Zeit betrieben werden. Eger hatte eigens ein Hygienekonzept erarbeitet. "Die Brote wurden an der Türe abgegeben und abgeholt. Beim Einschießen hat mir dann mein Sohn oder Mann geholfen", erklärt die Bäckerin.

Dass die Decke des Backraumes gerichtet wird, dürfte angesichts dieses "Aufschwungs" kein Problem sein. Während des Backens schlage sich vor allem in der kalten Zeit die heiße Luft aus den Öfen an der Decke nieder und kondensiere dort, erklärte Eger. Deshalb ist dort die Farbe aufgebrochen und bröckelt. Beiter betonte, dass die Gemeindebackküche zur "Grundversorgung" in Höfendorf gehöre und es eine "tolle Sache" sei, dass man dort noch sein eigenes Brot backen kann.

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