Saskia Esken und Daniela Steinrode waren zum Fastenbrechen bei einer deutsch-türkischen Familie in Nagold zu Gast. Den Impuls gab die Initiative „Ramadan im Ländle“.
Dem Impuls der Initiative „Ramadan im Ländle“ folgte die deutsch-türkische Familie Topalak aus Nagold und lud die SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken und die SPD-Kreisvorsitzende und Landtagskandidatin Daniela Steinrode ein, um gemeinsam mit ihnen und vielen Angehörigen und Freunden das traditionelle Fastenbrechen Iftar zu feiern.
Die Initiative „Ramadan im Ländle“ will Muslime und Nichtmuslime in familiärer Atmosphäre zusammenbringen und den interkulturellen Dialog fördern. „Das ist eine tolle Idee und gelingt ganz wunderbar“, so Esken. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Herausforderungen sei es wichtig, Räume für Begegnung und gegenseitiges Verständnis zu schaffen.
Im vergangenen Jahr war die Abgeordnete bei einer Familie zu Gast, die erst seit Kurzem in Deutschland lebt. Themen wie der Aufbau eines selbstbestimmten Lebens, die Suche nach Arbeit, ein Kita-Platz für das Kind und das Erlernen der deutschen Sprache prägten damals die Gespräche.
Seit Jahrzehnten im Schwabenland
Familie Topalak hingegen lebt seit vielen Jahrzehnten im Schwabenland. Die heute erwachsenen Familienmitglieder sind in Deutschland geboren, fühlen sich hier zuhause und sprechen selbstverständlich auch Schwäbisch. Gleichzeitig pflegen sie ihre familiären Wurzeln, ihre Kultur und ihre Religion.
Im Mittelpunkt des Abends stand der Austausch über kulturelle Vielfalt und Identität. Einig waren sich die Gesprächspartnerinnen und -partner darin, wie wichtig es ist, dass sich Menschen gesehen, respektiert und zugehörig fühlen. Vielfalt, so der Tenor des Abends, sei keine Herausforderung, sondern eine gesellschaftliche Stärke, die den Zusammenhalt fördere.
Mit Blick auf die bevorstehende Landtagswahl am 8. März nutzte auch Steinrode die Gelegenheit zum Dialog. „Begegnungen wie diese zeigen, wie lebendig und bereichernd das Miteinander in der Region ist – und wie wichtig politische Rahmenbedingungen sind, die Teilhabe und Respekt sichern.“, erklärte die Landtagskandidatin.