Albert Hauser, Sänger aus Burladingen, reist zum zweiten Mal zum Wettbewerb nach Donzdorf und wird bei der neuen RTL-Rateshow von Stefan Raab dabei sein.
Albert Hauser, Sänger, Musiker und Entertainer aus Burladingen, räumte beim Schlagerwettbewerb „Stauferkrone“ in Donzdorf zusammen mit seiner Partnerin Andrea den Publikums-Lieblings-Preis ab. Jetzt ist er als Solist zum zweiten Mal für das Finale am 11. April 2026 gemeldet. An den Start geht er mit seinem neuen Lied „Das ist wie Sternenstaub“. Aufgenommen wurde der Song im Insidern wohlbekannten und renommierten Tonstudio Lorenz in Rangendingen. Der Titel ist bereits in Internet-Kanälen abrufbar, unter anderem auf YouTube.
Nachdem er unter 186 Erstbewerbern 168 aus dem Feld geschlagen hat, wird Hauser den „Sternenstaub“ in der Donzdorfer Stadthalle im großen Finale live singen. Aufgeregt? Nein, dafür ist er ein zu alter Hase im Musikbusiness. Er spielte als Jugendlicher in der Stadtkapelle Burladingen, trat später verschiedenen Bands bei, ist seither in eigener Sache auf Veranstaltungen präsent. Seine bisher veröffentlichten Lieder werden in zahlreichen regionalen Radios gespielt, in der Schweiz – und neuerdings sogar in einem Sender in Australien!
Alle Genres begleitet
Ein wenig aufgeregt wird der Burladinger trotzdem sein, wenn er am 11. April auf die Bühne tritt. „Vor so einem Publikum mit 500 Zuschauern und einer hochkarätigen Jury und Stargast Stefanie Hertel hat man natürlich Lampenfieber“, gibt er zu. Gesanglich fit hält er sich in seinem eigenen kleinen Studio in seinem Eigenheim in der Burladinger Josengasse. Albert Hauser hat im Lauf seiner langen Laufbahn nun schon alle Genres begleitet, von Sinfonisch bis zum Hardrock. Was ist sein Metier? „Ich singe aus dem Herzen heraus und für die Menschen“, sagt er dazu.
Seine Bewerbung für den ESC, den European Song Contest, wurde nicht angenommen. Aber! Der Sender RTL hatte seine Daten gespeichert und fragte ihn jüngst an, ob er an einer neuen Quizshow mit Stefan Raab teilnehmen möchte. Der Titel lautet: „Wer weiß, wann was war?“. Über die genauen Modalitäten muss auf Anweisung des Senders noch Stillschweigen bewahrt werden. Aber es geht wohl um Fragen aus Kultur, Politik und Sport aus der jüngeren Geschichte. Dabei treten verschiedene Generationen gegeneinander an. Wer von ihnen weiß mehr?
Zeitungsleser von Jugend an
Hauser sagte dem Sender zu und fühlt sich gut aufgestellt. Musikhistorie ist für ihn ohnehin kein Problem. Doch auch im Weltgeschehen kennt er sich als fleißiger Zeitungsleser von Jugend an gut aus. Sport? Auch hier meint er, mitreden zu können. Allenfalls auf dem Gebiet der bildenden Künste glaubt er sich nicht so sattelfest. Aber wie es aussieht, könnte da jemand aus seinem Team einspringen. Wie zuvor erwähnt: Genaueres über die Wettkampfbedingungen weiß man bisher nicht.
Der Burladinger freut sich auf beide Termine. Doch gibt es daneben noch jede Menge andere. Sein Terminkalender für die kommenden Monate ist bereits gut gefüllt. Ach ja, Albert Hauser ist inzwischen 79 Jahre alt. Die man ihm aber nicht anmerkt. Er könnte auch für 60 durchgehen. Sein Geheimnis? Musik. „Das hält mich jung.“
Ausstrahlung noch nicht bekannt
Selbstverständlich hofft er in Donzdorf genau wie bei Stefan Raab auf ein gutes Abschneiden und will dafür alles geben. Doch das Wichtigste für ihn: Selbst bei kleineren Auftritten, bei Geburtstagsfeiern oder Hochzeiten, wenn sein Publikum strahlende Gesichter zeigt und glücklich ist – „dann bin ich es auch“.
Der Wettbewerb um die Stauferkrone findet am 11. April statt. Die Termine im Aufnahmestudio für „Wer weiß, wann was war?“ stehen ebenfalls fest. Die Ausstrahlung der neuen Stefan-Raab-Quiz-Show wurde jedoch noch nicht bekannt gegeben.