Ominöser Schriftzug mit erfreulicher Bedeutung: In Weil am Rhein schlägt die Stunde der traditionellen Buurefasnacht. Foto: Beatrice Ehrlich

Seit einigen Tagen ist am Schlaufenkreisel in Weil am Rhein das Wort „Bufa“ zu lesen. Für manche sei das schwer zu verstehen, lautete die Kritik im Gemeinderat.

Die Bedeutung der neuen Deko am Schlaufenkreisel ist nicht jedem auf den ersten Blick klar.

 

Dass nicht alle ihre Bekannten des Alemannischen mächtig seien und daher mit der Abkürzung „Bufa“ nichts anfangen können, bemängelte Stadträtin Kathrin Kumar (Unabhängige Freie Wähler) im Weiler Gemeinderat.

Sie sei mehrfach darauf angesprochen worden.

Ihr widersprach Bernhard Scharf (Grüne): Selbst als Zugereister – Scharf kommt aus Bayern – habe er sich nach kurzem Nachdenken die Bedeutung der Abkürzung erschließen können.

„Buurefasnacht“ ist startklar

Hier kommt es noch mal Schwarz auf Weiß: „Bufa“ steht für die Weiler „Buurefasnacht“, die mit den traditionellen Hemdglunkiumzügen am kommenden Donnerstag beginnt.

Hinter der Neuerung stehen – so ist bei der Weiler Stadtverwaltung zu erfahren – die Weiler Betriebshofsleiterin Andrea Müller und Oberbürgermeisterin Diana Stöcker.

Die beiden hätten die Idee gehabt, den Kreisel zu besonderen Anlässen und der Jahreszeit entsprechend zu verschönern.

An Ostern kommt neuer Schmuck

Im Advent war er mit selbstgezimmerten Sternen und selbstgebasteltem Weihnachtsschmuck dekoriert.

Nach der Fasnacht sei dann Ostern beziehungsweise der Frühling an der Reihe, so Bähr. Der Betriebshof kümmert sich jeweils um die Herstellung und Aufstellung der Dekoration.