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Rätsel um Antenne im Wald Es war wohl ein übler Bubenstreich

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Schwer ramponiert liegt die Parabolantenne im steilen Gelände. Eigentlich hätte sie auf dem Plettenbergturm montiert werden sollen. Foto: Wagner

Das Rätsel um die Parabolantenne im Wald unter dem Plettenbergturm beginnt sich zu lösen. Ein Augenzeuge gibt wichtige Hinweise.

Balingen-Roßwangen - Kaum war der Bericht über den merkwürdigen Fund im steilen Gelände im Roßwanger Wald erschienen, meldete sich über die Kommentarfunktion auf schwarzwaelder-bote.de ein Mann, der sich - selbst Amateurfunker - mit Fernmeldetechnik bestens auskennt.

Und deshalb erinnert er sich ganz genau: Es war Anfang September. Der Mann hat die im Durchmesser gut eineinhalb Meter große Antenne gesehen, nicht kaputt unten im Wald, sondern unbeschädigt am Fuß des Funkturms oben auf dem Plettenberg. Dort sei sie vor dem Eingang des Turms gelegen und habe offenbar auf ihre Montage gewartet.

Auf einem handgeschriebenen Zettel fand sich der Hinweis, dass die Antenne aus technischen Gründen nicht im Turm gelagert werden könne: Sie habe nicht durch die Tür gepasst.

Für den Amateurfunker steht deshalb fest: Der Parabolspiegel ist vorsätzlich weggenommen und in den Wald geworfen worden – von wem auch immer. Warum aber keiner der Verantwortlichen darüber Auskunft geben mag, wolle er nicht kommentieren, schreibt er.

Mit diesem Hinweis konfrontiert, räumt der Betreiber des Turms, die Deutsche Funkturm GmbH in Bonn, jetzt ein, dass ein Zusammenhang zwischen Turm und Antennenfund doch bestehen könnte. Zwar gebe es nach wie vor keine Hinweise darauf, dass die Antenne vom Turm gefallen sei. Jede der etwa 50 Antennen, die auf dem Plettenberg verbucht sind, schreibt Pressesprecher Benedikt Albers, sei in Betrieb und "sicher an ihrem Platz".

Verlust der Antenne dürfte Betreibern höchst unangenehm sein

Jedoch hält die Deutsche Funkturm GmbH es inzwischen für möglich, dass "die gefundene Antenne von unserem Grundstück entwendet und im Wald abgelegt wurde." "Abgelegt" - warum so kleinlaut? Der Verlust der Antenne dürfte den Betreibern unangenehm sein. Vor allem, wenn man weiß, dass dort, wo das zentnerschwere Teil gut 200 Meter in die Tiefe gerauscht sein muss, ein stark frequentierter Wanderweg verläuft. Das hätte böse ausgehen können!

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