Beim Rädlemarkt in den Donauhallen in Donaueschingen ist dieses Jahr viel los. Zahlreiche Freiwillige helfen im Hintergrund mit.
Der Rädlemarkt der Gemeinschaft unabhängiger Bürger (GUB) ist längst eine Institution. Und das seit 1990.
Jedes Jahr im März wird der Bartoksaal in den Donauhallen zum Paradies für Fahrradfreunde, denn hier wechseln zahlreiche Räder ihre Besitzer – so auch an diesem Samstag.
Auch in diesem Jahr war der Andrang enorm, und mit einer rekordverdächtigen Anzahl an angebotenen Zweirädern war die Auswahl so groß wie selten zuvor. Pünktlich um 10 Uhr fiel der Startschuss, und die Besucher stürmten los, um sich die besten Schnäppchen zu sichern. Von klassischen Cityrädern über Mountainbikes bis hin zu schnellen Rennrädern und E-Bikes war alles vertreten.
Spannende Atmosphäre
Verkäufer bringen ihre Fahrräder im Vorfeld vorbei, wo sie mit einem Preis versehen und nach Typ sortiert werden. Um die festgelegten Preise gibt es keine Verhandlungen, und eine vorzeitige Besichtigung ist nicht möglich.
Das sorgt für Fairness und eine spannende Atmosphäre. Käufer haben dann die Möglichkeit, die Räder in Ruhe zu begutachten und sogar eine Probefahrt zu machen.
In diesem Jahr standen 28 engagierte Helfer der GUB bereit, um den Markt reibungslos ablaufen zu lassen. Sie kümmerten sich um die Annahme der Fahrräder, die Sortierung, die Beratung der Käufer und die Abwicklung an der Kasse.
Der Rädlemarkt bleibt ein echtes Highlight für die Region – nicht nur, weil er eine ideale Gelegenheit bietet, ein gutes Fahrrad zu einem fairen Preis zu erwerben, sondern auch, weil er zeigt, wie wichtig nachhaltige Mobilität und umweltfreundliche Fortbewegung sind.