Beim Radweg Aichhalden-Waldmössingen soll es am Knotenpunkt Waldmössingen/Heiligenbronn keine Unterführung geben, sondern nur eine Querungsinsel. (Archivfoto) Foto: Herzog

Auch die letzte Hoffnung ist verpufft: Beim geplanten Radweg Aichhalden-Waldmössingen soll es am Knotenpunkt Waldmössingen/Heiligenbronn keine Unterführung geben. Unser Leser Rainer Schöder kritisiert diese Entscheidung.

Überquerung sehr gefährlich

 

Ein neuer Radweg mit neuem Unfallschwerpunkt entsteht trotz Bittschreiben vom Aichhalder Bürgermeister Michael Lehrer an Landesverkehrsminister Winfried Hermann. Michael Lehrer und viele Radfahrer haben die Gefahr bereits richtig erkannt!

Ich überquere mit meinem Fahrrad oft die Landstraße 419 und befürworte absolut den Bau einer Unterführung. Das Problem ist die Kuppe und wie in 2024 der Anbau von Mais, der die Sicht in beide Richtungen total versperrt hat. Eine Überquerung auch mit Kindern ist zusätzlich sehr gefährlich.

Auch Dunkelheit, Nebel und schlechte Sicht sehe ich persönlich als eine große Gefahr. Anscheinend spielen die Menschen hier überhaupt keine Rolle! Froschtunnel beziehungsweise Wild-Grünbrücken sind wahrscheinlich wichtiger.

Wenn die finanziellen Mittel noch nicht ausreichen, sollte man halt noch etwas warten und dann die sinnvolle Unterführung ohne Kasperletheater bauen. Auch zur Freude der Autofahrer der vielbefahrenen Landstraße!

Rainer Schröder, Schramberg-Sulgen

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