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Radsport VR-Cup: Vier Etappen von nationaler Bedeutung

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Ob Christopher Schmieg (weißes Trikot) den Rennen wieder seinen Stempel aufdrückt? Foto: Kara

Trillfingen, Erlaheim, Ostdorf und Winterlingen – das sind von Donnerstag bis Sonntag die Schauplätze des 24. Etappenrennens im Zollernalbkreis. Ulrich Bock, Organisations-Chef der "Tour", ist vom Teilnehmerfeld begeistert.

"Das ist eines der am besten besetzten Amateurrennen in Deutschland", sagt Bock mit Blick auf die Liste der Amateure, die ab Donnerstag Jagd auf die begehrten Leader-Trikots machen. "Die Veranstaltung lebt vom Engagement der ausrichtenenden Vereine, der Treue unseres Sponsors, der Volks-und Raiffeisenbanken im Zollernalbkreis, der hohen Qualität der Organisation und der schönen Landschaft, in der die Rennen stattfinden", weiß Bock genau, weshalb sich das viertägige Etappenrennen einer immer größeren Beliebtheit erfreut. Wie in den vergangenen Jahren richten der RV Trilffingen, der RV Erlaheim, der RV Ostdorf und die RSG Zollern-Alb Albstadt die vier Etappen aus.

"Wir freuen uns jedes Jahr auf das Event. Wir hatten bisher fast immer die Eröffnungsetappe. Die findet im Ort einen Riesenresonanz. Da ist immer ein großes Hallo", sagt Martin Heck, Vorsitzender des RV Trillfingen. Auf Neuland mit der Ausrichtung eines VR-Cup-Rennens begibt sich Martin Welte, der zu Beginn des Jahres den Vorsitz beim RV Erlaheim übernommen hat. "Ich bin gespannt, ob alles klappt. Aber wir haben eine gute Truppe beisammen, mit der wir auch zuversichtlich in die Zukunft blicken können. Die Bevölkerung steht hinter dem Verein", sagt Welte. Denn die Erlaheimer "Falken" sind nicht nur am Freitag Gastgeber der zweiten Etappe, sie feiern am Samstag und Sonntag auch noch ihr Brunnenfest.

Landrat Günther-Martin Pauli ist Schirmherr der Veranstaltung. "Für die Vereine stellen die Rennen durchaus einen Kraftakt dar, es handelte sich aber um eine Serie, die eine Eigendynamik mit sich bringt. Ich bin dankbar, dass auch die Städte und Gemeinden mitziehen. Ich denke, die familiäre Atmosphäre lockt viele Fahrer an", sagt Pauli und liefert OK-Chef Bock damit eine Steilvorlage: "Dieses positive Flair spüren die Sportler. Das bekommen wir nach der Veranstaltung immer wieder in den zahlreichen Dankesbriefen der Teilnehmer zu lesen."

Joachim Calmbach als Vertreter der Bezirksvereinigung der Volks- und Raiffeisenbanken im Zollernalbkreis nennt den Grund, weshalb die Kreditinstitute auch im 24. Jahr als Titelsponsor auftreten: "Wir machen das gerne. Wir wollen zeigen, dass wir vor Ort für die Vereine da sind und ihnen unter die Arme greifen. Wir wollen in der Region, in der wir unser Geld verdienen auch etwas zurückgeben. Und der Radsport liegt im Trend."

Um den Bedürfnissen der Teilnehmer noch gerechter zu werden, haben sich die Organisatoren dazu entschieden die Seniorenklassen erstmals zu trennen. In diesem Jahr fahren die Senioren 4 erstmals gemeinsam mit den Frauen ihre Etappen, die Senioren 2 und 3 tragen ihre Wettbewerbe gesondert aus. "Der Zuspruch der Ü40-Fahrer wird immer größer, deshalb haben wir die Senioren-Klasse aufgeteilt. Das dient zum einen der Sicherheit, zum anderen der Chancengleichheit", sagt Ulrich Bock.

Und bei den "Oldies" gehen zahlreiche Top-Rennfahrer und Landesmeister an den Start. Andreas Braun (RV Badenia Linkenheim/Senioren 4) ist amtierender Baden-Württembergischer Meister und Zweiter der deutschen Rangliste. Der hessische Meister Gerhard Hack (KMO Cycling Masters Team/Senioren 4) wurde vor zwei Jahren Deutscher Meister, und Markus Brenner (RV Empfingen/Senioren 4) zählt zu den Top 30 der Nation.

Bei den jüngeren Senioren ist der Gesamtzweite des vergangenen Jahres, Stefan Steiner (Team Drinkuth-Abus) wieder mit von der Partie, hat aber der siebenköpfigen Equipe des Adam Donner Masters Racing Team aus Nordrhein-Westfalen starke Konkurrenz, Als Sieganwäter gelten auch Markus Swassek (Team Baier Landshut) und Erik Danner (RadTeam Danner), der Führende der deutschen Rangliste.

Bei den Amateuren dürfen sich die Zuschauer gleich auf elf Top-100 Fahrer freuen. Ganz stark einzuschätzen ist das Team des RSC Kempten um Titelverteidiger Christopher Schmieg. Laurens Huizinga (Sieger 2016) erfährt im Team Sigloch mit Benjamin Schlobowski (Dritter 2017) ebenfalls vorzügliche Unterstützung. Der Tübinger Florian Tenbruck kommt mit dem Team Belle Stahlbau – neben dem Team Gesund­shop24.de und dem Team Kern-Haus, eines von drei Bundesliga-Teams, die sich auf die vier Etappen machen. Doch auch das Team Embrace the World mit dem Villinger Stephan Duffner und Kevin Vogel (MT Melsungen) könnte vorne mitmischen. Für Lokalkolorit sorgt die Kreisauswahl Zollern-Eyach mit Markus Abt (RV Empfingen), Jan Wolfer (RSG Zollern-Alb Albstadt) sowie Marco Heller und Thomas Halter (beide RSV Tailfingen) und das Quartett des RV Empfingen.

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