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Radsport Villinger bereiten sich trotz Pandemie intensiv vor

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Vor den ersten Corona-Einschränkungen verbesserten Fahrer des RC Villingen noch bei einem einwöchigen Trainingsaufenthalt auf Mallorca die Form. Foto: Rupp

Zu Corona-Zeiten ist es für viele Sportler schwierig, sich zu motivieren, denn ist es weiter offen, wann die nächsten Wettkämpfe stattfinden. So geht es auch den Fahrern des RC 1886 Villingen, die den Winter gut genutzt hatten, um sich auf die Saison vorzubereiten.

Alle standen bereits in den Startlöchern. Mit den Trainingsrennen im Hegau sowie den ersten Wettbewerben im Rahmen des Interstuhl-Cups sollte die Saison beginnen. Dann kam die Corona-Pandemie dazwischen. Gemeinsame Trainingsausfahrten, die auch der Intensität dienen, waren erst einmal gestrichen. Man musste sich auf Zweier-Gruppen beschränken. Inzwischen sind auch Ausfahrten in Gruppen mit fünf Fahrern wieder erlaubt.

Kurzarbeit, Homeoffice sowie das für Trainingsausfahrten sehr gute Wetter führte bei allen Villingern zuletzt zu einer sehr hohen Kilometerleistung. So auch bei Marcel Arena, der sich gezielt auf die Frühjahrsrennen vorbereitet hatte. Der Villinger hatte in den ersten Rennen gleich so richtig angreifen wollen. Dann folgte der abrupte Stopp. Arena steckte leicht angesäuert erst einmal zurück, um dann seine Form wieder aufzubauen.

Stephan Duffner, der stärkste Villinger Fahrer, hat sich damit abgefunden, dass es in diesem Jahr für ihn wohl keine Rundfahrten und größere Rennen geben wird. Er sieht dies aber entspannt, trainiert nach Lust und Laune.

Uli Rottler musste in Spanien die harten Einschnitte mitmachen. Straßentraining war nicht erlaubt. Bei besten Witterungsbedingungen absolvierte er sein Pensum auf der Rolle im Garten. Sein Hauptziel für dieses Jahr, die Verteidigung des Senioren-WM-Titels, muss er ad acta legen, denn die Weltmeisterschaft wurde gecancelt. Diese Entscheidung führt aber dazu, dass Rottler auch im Jahr 2021 als amtierender Weltmeister am Start stehen darf.

Matthias Gummich trainiert mit etwas geringerer Intensität, würde sich aber darüber freuen, noch einige Rennen bestreiten zu können. Er vermisst – wie die meisten Teamkollegen – die Gruppenausfahrten.

Luca Brugger, der im letzten Juniorenjahr mit glänzenden Leistungen aufwartete, war besonders motiviert, um bei den Amateuren seine Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Hinzu kommt noch, dass er im ETW Cycling Team, dem auch Duffner angehört, einen Platz erhalten hat und damit auch in der U23-Bundesliga gestartet wäre. Für Karl Rupp, den dienstältesten Fahrer des RC, scheint es so zu sein, dass er seine wichtigsten Rennen bestreiten kann. Die Presse-WM im dänischen Vejle ist nicht abgesagt und wird nach derzeitigem Stand durchgeführt. Er strebt dort als ältester Teilnehmer Top-10-Plätze an.

Die Fahrer der Bike-Fraktion – Benny Schöller, Adem Solak, Alexander Herr oder Andrej Fendel – haben die ursprünglich angestrebten Trainingsziele weit überschritten. Auch sie sind etwas ratlos, wie es weitergehen wird.

Inzwischen wird bei den Verantwortlichen des Interstuhl-Cups darüber nachgedacht, Rennen in Form von Einzelzeitfahren oder Sprints durchzuführen. Ob sich bis Ende August das Geschehen so weit normalisiert hat, dass es wieder Rennen geben wird, ist auch entscheidend, ob das RC-Rennen in der Villinger Innenstadt am 30. August stattfinden kann.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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