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Radsport Stephan Duffner und Pius Maier stehen auf dem Treppchen

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Stephan Duffner (RC Villingen, links) belegte in der Gesamtwertung des Großen Finales Platz drei. Foto: Marc Eich Foto: Schwarzwälder Bote

(us) Der Interstuhl-Cup 2020, die größte Radrennserie für Amateurradsportler im Süddeutschen Raum, ist beendet. Von ursprünglich 13 Etappen konnten aufgrund der Corona-Pandemie nur vier durchgeführt werden. Die Gesamtergebnisse stehen fest und die Planungen für 2021 sind im vollen Gange. Im kommenden Jahr ist der Interstuhl- Cup die offene Württemberg-Liga.

Die Siegerehrung der Gesamtwertung 2020 findet Anfang kommenden Jahres statt, sofern es Corona zulässt. Die Vereinswertung konnte der MRSC Ottenbach für sich entscheiden, gefolgt vom RV Pfeil Magstadt und dem VC Hohentwiel Singen.

Im großen Finale dominierte – wie im vergangenen Jahr – Nathan Müller vom Team Sigloch/RSG Heilbronn, der zwei Etappensiege einfuhr und mit 35 Punkten Vorsprung sicher den Gesamtsieg holte. Auf Platz zwei kam Simon Betz vom MRSC Ottenbach, der die Auftakt- Etappe, das schwere Bergzeitfahren in Wildberg, gewann. Der dritte Platz geht an Stephan Duffner vom RC Villingen. Bester Amateur war Marco Heller vom RSV Tailfingen mit Platz vier und bester Junior Fabian Rohrmoser (Magstadt).

Im kleinen Finale holte sich den Gesamtsieg überraschenderweise der Jugendfahrer Jonathan Frasch (TSV Laichingen), der die erste Etappe in Wildberg gewann und damit den Grundstein für seinen Triumph legte. Den zweiten Platz sicherte sich Sebastian Vidal Campos (RV Pfeil Magstadt) und war somit bester Masters-2-Fahrer. Thomas Halter (RSV Tailfingen) kam hier auf Rang drei.

In den Rennen der Frauen Senioren und Juniorinnen konnte sich die Senioren mit der Erfahrenheit gegenüber der Frauen-Power der Amazonen durchsetzen. Mit elf Punkten Vorsprung sicherte sich Masters-4-Fahrer Peter Mayer vom RSV Edelweiss Oberhausen den Sieg vor Markus Brenner (RV Empfingen). Ein Sprung aufs Podest, mit dem dritten Platz schaffte Victoria Stelling (Veloclub Hohentwiel Singen). Sie wurde damit beste Frau. Stärkste Juniorin war Marisa Strölin vom MRSC Ottenbach mit Rang 22.

In diesem Jahr konnten auf Grund der großen Starterzahl pro Etappe mehrere Nachwuchsrennen gestartet werden. Zum einen die weibliche Jugend U15 und zum anderen die männlichen Klassen U11 und U13.

Die Leistungsdichte lag so eng beieinander, dass oft gleiche Punktzahlen erreicht wurden und am Ende die Platzierungen bei den einzelnen Etappen ausschlaggebend für die Gesamtplatzierung waren. Beste Schülerin bei der U15 wurde Julia Servay vom RSC Biberach. Bester U15-Schüler war Fritz Stihler (RSV Hofweier). In der Klasse weibliche Jugend U17 siegte Marielle Bouchti (Team Sigloch/RSG Heilbronn).

Die Klasse Schülerinnen U 13 entschied Caroline Kohler vom RSV Stuttgart-Vahingen für sich. Bei den Schülern der U13 stand Friedrich Hess vom Radsport Rhein Neckar ganz oben auf dem Siegerpodest. In der Klasse Schülerinnen U11 siegte Mia Schechinger (RSC Biberach). Bei den Schülern U11 konnte sich Pius Maier (RSC Donaueschingen) über den Gesamtsieg freuen.

Die Planungen für den Interstuhl-Cup 2021 laufen auf Hochtouren, Die Sponsoren halten weiter zur Stange. So sind 15 Etappen geplant, sofern es Corona zulässt. In Bodelshausen, Durchhausen, Deißlingen, Trillfingen, Willflingen, Pfullingen, Erlaheim, Ottenbach, Villingen, Tieringen, Geislingen und Onstmettingen sollen die Rennen laufen. Neu hinzugekommen sind Ludwigsburg und Bad Waldsee. Cheforganisator Siggi Krüger: "Wenn wir nächstes Jahr Rennen bestreiten wollen, wird das nur wieder mit einem Hygienekonzept gehen, bei dem es kleine Änderungen gibt."

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