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Radsport Steinhart gewinnt "Dreckschlacht" in Münsingen

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Tobias Sindlinger wühlte sich in Münsingen über die Marathondistanz durch den Matsch und wurde 18. Foto: Mast-Sindlinger Foto: Schwarzwälder Bote

(bms). Beim letzten Team-Rennen der Saison 2019, der "Alb-Gold Trophy" in Münsingen, hat sich das Gonso-Simplon Racing Team der RSG Zollern-Alb bei extremen Wetterbedingungen hervorragend geschlagen. Das Highlight für die Albstädter Stollenreifenfahrer war der Sieg von Tobias Steinhart auf der Kurzstrecke.

Der Regen der Vortage hatte die Marathonstrecke bereits sehr aufgeweicht, und viele Passagen zu technisch anspruchsvollen Streckenabschnitten werden lassen. Hinzu kamen am Sonntagmorgen noch Nieselregen und Temperaturen um die 5 Grad. So wurde der Saisonabschluss für das Nachwuchsteam der RSG zu einer wahren "Dreckschlacht".

Die meisten Fahrer der Nachwuchscrew waren auf der Kurzstrecke über 43 Kilometer unterwegs. Tobias Steinhart und Niklas Scherer bestimmten mit wenigen anderen Fahrern das Renngeschehen. Gegen Ende des Rennens setzte sich Steinhart ab und fuhr nach 1:35:12,2 Stunden als Erster über die Ziellinie und feierte so den Sieg. Scherer kam als Drittplatzierter der Gesamtwertung und Sieger der Juniorenklasse knapp zwei Minuten später ins Ziel. Auch Florina Fink (1:42:24.4) und Leon Renz (1:47:36.8) lieferten als Fünft- und Sechstplatzierter der Juniorenklasse ein starkes Rennen ab. Lukas Speidel belegte in der Zeit von 1:58:39,5 Stunden Rang neun in der Juniorenklasse.

Moritz Buschbacher passierte ein folgenschweres Missgeschick: An der Streckenabzweigung zur Kurzdistanz fuhr er aus Versehen mit einer Gruppe von drei weiteren Fahrern den Streckenmarkierungen der Langdistanz nach. Erst nach mehreren Kilometern bemerkten die Fahrer ihren Faux pas und brachen dann das Rennen frustriert ab.

Auf der Minimarathon-Strecke über 27 Kiometer war Luca Stepins unterwegs. Er verpasste mit Rang vier in der U15-Klasse knapp das Podest.

Einer ganz besonderen Herausforderung bei den beschriebenen äußeren Bedingungen stellte sich der Älteste im Team, Tobias Sindlinger. Er nahm die Langdistanz mit 88 Kilometern unter die Stollenreifen. Insgesamt rechnete sich Sindlinger keine allzu großen Chancen auf eine Top-Platzierung aus, da zum Einen das Starterfeld recht gut besetzt war; zum Anderen steckte ihm noch das eine Woche zuvor beendete Etappenrennen in Israel in den Beinen. Trotzdem durfte Sindlinger mit seiner Leistung am Ende zufrieden sein. Nach 3:23:03,8 Stunden erreichte er gut 20 Minuten nach dem Sieger Luca Schwarzbauer vom Lexware Mountainbike Team das Ziel und belegte damit Rang 18 im Endklassement.

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