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Radsport Steinhart finisht auf Platz acht

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Tobias Steinhart war in der DM-Schlammschlacht bestens unterwegs.Foto: RSG Foto: Schwarzwälder Bote

(bms). Laufen, stürzen, rutschen – neben dem eigentlichen Fahren waren das die meistbenutzten Vokabeln am vergangenen Samstag bei den Deutschen Meisterschaften der Mountainbiker im olympischen Cross Country im bayerischen Obergessertshausen. Üppigen Regenfälle hatten die ohnehin technisch anspruchsvolle schon Strecke in einen kaum noch passierbaren Kurs verwandelten Mensch und Material wurden vor enorme Herausforderungen gestellt. Dabei sollte besonders die Reifenwahl mit ausschlaggebend für Erfolg oder Misserfolg werden.

Den Wettkampftag eröffneten die Masters. Stefan Schairer (Team Sülzle Baukonzept – Radhaus Winterlingen)belegte im neunköpfigen Feld der Masters 1 Rang vier. Beim Kampf der Junioren durch den Matsch gelang es Florian Fink vom Gonso-Simplon Racing Team der RSG Zollern-Alb nach einem verhaltenen Start sich Stück für Stück nach vorne zu arbeiten. Ohne Defekt und größeren Sturz verbuchte er den 13. Rang. Sein Teamkollege Leon Renz belegte beim überlegenen Sieg von Weltmeister Lennart Krayer (Lexware Mountainbike-Team) den 40. Platz. Das U23-Feld war mit knapp 50 Startern ebenfalls gut besetzt. Während Niklas Scherer seine Stärken als 23. überhaupt nicht ausspielen konnte, wusste Tobias Steinhart als Achter zu überzeugen.

Im mit Spannung erwarteten Rennen der Herren-Elite schnappte sich Titelverteidiger Maximilian Brandl (Lexware Mountainbike-Team) vor dem Cyclo-Cross Spezialisten Marcel Meißsen und Dauerbrenner Manuel Fumic (Cannondale Factory) die Meisterschaft. Mit der Titelvergabe im 40 Fahrer starken Feld hatten die beiden Gonso-Simplon-Starter Gabriel und Tobias Sindlinger erwartungsgemäß nichts zu tun. Trotzdem hielten sich beide in dem illustren Elitefeld sehr gut. Gabriel Sindlinger erreichte in seinem ersten Elite-Jahr den 18. Platz, obwohl er nach einem heftigeren Sturz in der Tech-Zone einen kurzen Reparatur-Stopp einlegen musste. Sein Bruder Tobias war mit seinem Ergebnis als 24. rundum zufrieden, insbesondere auch deshalb, weil er das komplette Rennen über sturzfrei geblieben war – was bei diesem Bedingungen mehr als bemerkenswert war.

Mit den Deutschen Meisterschaften verabschiedete sich die regionale Cross-Country nach einer verkürzten und kuriosen Corona-Saison in die Trainings- und Winterpause – verbunden mit der Hoffnung auf einen ansatzweisen regulären Rennbetrieb 2021.

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