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Radsport Sindlinger lassen sich beim "Epic Israel" nicht ausbremsen

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Gabriel (links) und Tobias Sindlinger trotzten den widrigen Umständen beim "Epic Israel". Foto: RSG Foto: Schwarzwälder Bote

Die beiden Mountainbiker Tobias und Gabriel Sindlinger vom Gonso-Simplon-Racing-Team der RSG-Zollern-Alb Albstadt haben beim viertägigen "Epic Israel" beachtlich präsentiert und den Platz 27 belegt. Das Etappenrennen musste, wie häufig bei international ausgeschriebenen Rennen, im Zweierteam absolviert werden und führte insgesamt über 281 Kilometer.

Das hoch dotierte Etappenrennen im Norden Israels war das letztes Stelldichein der Stars der Szene in diesem Jahr. Top-Nationen wie Kanada, Australien, die USA und Deutschland schickten einige ihrer Weltcupfahrer an die Mittelmeerküste, um wichtige Weltranglistenpunkte zu sammeln und mit einer guten Ausgangsposition im Kampf um die Olympia-Startplätze ins kommende Jahr zu gehen. Dementsprechend hochkarätig besetzt war das viertägige Event rund um die historische Stadt Akko. Mit dabei auch die Albstädter Tobias und Gabriel Sindlinger, die sich mit einem guten Gefühl und idealerweise mit dem einen oder anderen Weltranglistenpunkt in die Saisonpause verabschieden wollten.

Der 22 Kilometer lange Prolog durch die Gassen von Akko lief für die Albstädter nach Plan. Mit Rang 24 verkaufte sich das Duo tapfer im Weltklassefeld. Ebenso auf der ersten langen Etappe, auf der mit einem langen Anstieg mit 600 Höhenmetern der erste echte Gradmesser anstand, war für die Brüder noch alles im grünen Bereich – auch wenn sie etwas Zeit auf die Spitzenfahrer verloren. "Wir sind beim Prolog eigentlich ganz ordentlich ins Rennen gekommen, auf der ersten richtigen Etappe mussten wir schon an unsere Grenzen gehen. Die Hitze hat uns etwas zugesetzt, aber wir haben trotz eines Plattfußes noch ein passables Ergebnis erreicht", sagt Gabriel Sindlinger, der jüngere der beiden Brüder. Doch ab Tag drei sollte es für die RSG-Fahrer nur noch ums Finishen gehen – ohne große Ansprüche auf eine gute Platzierung. Tobias Sindlinger litt am dritten Tag unter massiven Magenkrämpfen, sodass eine gute Plazierung in aussichtslose Sphären rückte. "Mich hat es voll erwischt. Ich kann mir nicht genau erklären warum. Vielleicht lag es am Essen oder an der Hitze. Aber ich war komplett kraftlos. Wir wollten eigentlich nur noch ins Ziel", so Tobias Sindlinger. Mehrere Top-Fahrer litten unter ähnlichen Symptomen. Unter dem Strich verlor das Duo an diesem Tag aber über eine Stunde auf die Spitze. Auf der letzten Etappe ging es dann nur noch um "Schadensbegrenzung", wie Tobias Sindlinger berichtet. "Ich hatte immer noch Magenprobleme, aber es ging immerhin etwas besser als am Tag zuvor." Am Ende platzierten sie sich auf einem Rang um die Position 40 und waren damit natürlich nicht ganz zufrieden. "Natürlich haben wir uns im Vorfeld deutlich mehr erhofft. Aber am Ende müssen wir zufrieden sein, dass wir das Rennen zu Ende gebracht haben. Unter diesen Umständen war das alles andere als selbstverständlich. Aber das gehört nun mal auch in unserem Sport dazu", sagt Gabriel Sindlinger. Am Ende landeten die beiden Brüder auf Rang 27 in der Gesamtwertung und sichert sich somit mit viel Kampfgeist immerhin noch acht Weltranglistenpunkte. Der Sieg ging an die beiden Deutschen Georg Egger und Max Brandl.

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