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Radsport Ronja Eibl gewinnt Prolog beim Kos-Stage-Race

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Ronja Eibl ließ sich bei ihrem Prolog-Erfolg auch von einem Hirtenhund nicht aufhalten. Foto: Küstenbrück

Zum Auftakt des viertägigen Etappenrennens auf der griechischen Insel Kos hat Mountainbikerin Ronja Eibl das zehn Kilometer lange Auftakt-Zeitfahren gewonnen.

Die deutsche U23-Meisterin und U23-Weltcupgesamtsiegerin siegte 1,9 Sekunden vor Annika Langvad (Dänemark) und 18,8 Sekunden vor Maja Wloszczowska (Polen). Am Freitag verlor die Grosselfingerin das Leadertrikot nach dem Marathon, den sie hinter den beiden ehemaligen Weltmeisterinnen Wloszczowska und Langvad als Dritte beendete.

"Ich habe das nicht erwartet", bekannte Ronja Eibl, "erstens bin ich noch nie einen Prolog gefahren, und zweitens bin ich nach dem Rückflug von Tokio krank geworden. Aber es scheint mich nicht so beeinträchtigt zu haben, und das Profil ist mir entgegen gekommen." Das ging einmal bergauf und einmal bergab. Das war für Eibl kein Problem, schon eher eine Herde Schafe und Ziegen die ihren Weg über die Rennstrecke kreuzten – vielmehr war es einer der Hütehunde, der genau vor der 20-Jährigen seine Duftmarke hinterließ.

Vor dem Marathon am Freitag über drei Runden à 20,5 Kilometer ging, gab sie sich zurückhaltend. "Ich werde einfach mal schauen, dass ich vorne dran bleiben und dann sehen, was noch drin ist, so Eibl. Die erste der Schleifen, die es nach einer fünf Kilometer langen Anfahrt zu bewältigen galt, hielt Eibl in der Spitzengruppe mit. Dann ging es zum zweiten Mal in den sechs Kilometer langen Anstieg, der von kurzen Terrassen unterbrochen im letzten Teil die steilste Passage aufwies. Dort zog Wloszczoswka das Tempo an, Langvad ging mit. Ronja Eibl konnte nicht folgen, auch weil sich zwei Hobby-Fahrer zwischen die Damen gemischt hatten.

"Das war ein bisschen blöd, aber es hätte für mich auch keinen Sinn gehabt mitzugehen. Das war einfach zu schnell", erklärte Eibl, die mit 4:09 Minuten Rückstand auf Wloszczowska als Dritte das Ziel erreichte. Die Polin gewann in 3:50:17 Stunden vier Sekunden vor Langvad. "Ich bin einfach nur froh, dass ich diese Distanz ohne große Probleme geschafft habe. Ich bin nicht eingegangen, denn davor hatte ich den meisten Respekt. Es war trotzdem extrem hart, weil es ziemlich heiß war", so Eibl, die noch kaum Marathon-Erfahrung hat und zum ersten Mal ein Etappenrennen bestreitet.

Am Samstag steht das Cross-Country-Rennen auf dem Programm, am Sonntag geht das Etappenrennen mit einem Short-Race zu Ende.

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